Der Social Media Berater https://emarcon.de Social Media für Unternehmen Tue, 10 Sep 2019 09:09:10 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Social Media Einstieg für Unternehmen – Die 5 meist gestellten Fragen https://emarcon.de/social-media-einstieg-fuer-unternehmen-die-5-meist-gestellten-fragen/ https://emarcon.de/social-media-einstieg-fuer-unternehmen-die-5-meist-gestellten-fragen/#respond Mon, 09 Sep 2019 05:48:28 +0000 https://emarcon.de/?p=8114 Mehrere hundert Seminar-Teilnehmer hatte ich nun in meinen offenen Seminaren und dazu jede Menge geschlossene Inhouse-Workshops. 5 Fragen tauchen dabei immer wieder auf, speziell beim Social-Media-Einstieg für Unternehmen. Und hier sind die Antworten: Der Shitstorm Viele Unternehmen haben Angst vor einem Shitstorm, den es ja nur in den sozialen Medien gibt. Allerdings, wer Social Media […]

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Mehrere hundert Seminar-Teilnehmer hatte ich nun in meinen offenen Seminaren und dazu jede Menge geschlossene Inhouse-Workshops. 5 Fragen tauchen dabei immer wieder auf, speziell beim Social-Media-Einstieg für Unternehmen. Und hier sind die Antworten:

Der Shitstorm

Viele Unternehmen haben Angst vor einem Shitstorm, den es ja nur in den sozialen Medien gibt. Allerdings, wer Social Media meidet, um einem Shitstorm zu entgehen, handelt nach der Vogel-Strauß-Strategie. Ich stecke den Kopf in den Sand, damit mich niemand sieht. Shitstorms entstehen in der Regel nicht durch schlechte Beiträge, sondern durch Vorfälle und Gegebenheiten.

Ein Beispiel: 2017 lässt die United Airlines einen Passagier brutal aus einer überfüllten Maschine entfernen. Ein anderer Passagier filmt die Aktion und stellt diese Online. Es entsteht der Shitstorm des Jahres. Es spielt dabei keine Rolle, ob United Airlines eigene Social-Media-Kanäle pflegt, diese waren völlig unabhängig von der Aktion.

Ganz im Gegenteil, mit einer eigenen gut funktionierenden Community können Sie den Shitstorms gegenübertreten und diese frühzeitig eindämmen. 2019 veröffentlicht der YouTube-Influencer Rezo das Video „Die Zerstörung der CDU“ kurz vor der Europawahl. Das Video hat dramatische Auswirkungen auf das Wahlergebnis. Alle in dem Video kritisierten Parteien haben deutliche und schmerzhafte Verluste, während die Grünen sensationelle Zugewinne einfahren durften. Die Organe der Parteien der Mitte sind machtlos, haben auf Social Media nichts entgegen zu setzen. Frau Kramp-Karrenbauer denkt sogar öffentlich über eine Regulierung von Meinungsäußerungen im Internet nach und manövriert sich dadurch noch mehr ins Abseits.

Fazit: Wer selbst eine gut funktionierende Social-Media-Community sein eigen nennt, ist einem Shitstorm deutlich besser gewachsen.

Mehr Infos, wie Sie einem Shitstorm begegnen, gibt es hier.

Zu viele Kommentare

Die meisten Unternehmen oder eigentlich die Angestellten, die sich um die Social-Media-Kanäle kümmern müssen, haben übertriebene Angst vor zu viel Aufwand bei der Bearbeitung von Kommentaren. Eines der größten Hindernisse beim Einstieg in Social Media für Unternehmen.

Dabei sind Kommentare doch gut! Nirgendwo sonst bekomme ich so direkten Zugang zu meiner Zielgruppe. Erfahrene Social Media Manager freuen sich über Kommentare, ja sie arbeiten sogar hart dafür, um diese zu bekommen. Sie sind der Finger am Puls, die Spitze des Eisbergs, der Draht zu meinen Kunden.

Zudem ist diese Angst aus meinen Erfahrungen völlig unbegründet. Auf Facebook-Seiten ist der Andrang an Kommentaren sehr überschaubar bis eher minimal. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Aber die Angst vor Mehraufwand durch Kommentare ist völlig unbegründet. Selbst bei Instagram nimmt die Engagementrate (und damit auch die Anzahl der Kommentare) deutlich ab.

Fazit: In der tagtäglichen Social-Media-Arbeit freuen wir uns über Kommentare, die eigentlich viel zu selten kommen.

Was soll ich denn posten?

Diese Frage hat schon etwas mehr Gewicht. Die tägliche oder wöchentliche Frage, was soll ich denn eigentlich posten, liegt vielen schwer im Magen. Ist die Frage ungelöst, frisst sie Zeit, Energie und Motivation. Was oft bleibt, ist ein gelegentliches, zielloses Posten.

Da hilft nur eines: Erstellen Sie eine Social-Media-Strategie, setzen Sie sich Ziele und planen Sie im Voraus, welche Inhalte Sie wo und wann posten wollen. Sehr gut eignen sich Rubriken, zum Beispiel jeden Montag den Motivationspost. Und schon wird aus der Frage „was soll ich eigentlich posten“ die wesentlich effektivere Frage „welche Motivationsposts nehmen wir für die nächsten Wochen“ – Und da sind sie plötzlich schon mitten drin in der Content Produktion.

Fazit: Keine effektiven und erfolgreichen Inhalte ohne strukturierte Planung

Recht – was darf ich und was nicht

Viele fühlen sich verunsichert, zu viele Fallstricke lauern in den sozialen Medien. Aufklärung dazu gibt es in dem Gastbeitrag zum Datenschutz auf Social Media und Urheberrecht und Social Media. Neben der DSGVO gibt es einige Gesetze, die es zu beachten gibt.

Als kurze Zusammenfassung

  • Jeder unternehmerische Social-Media-Auftritt benötigt ein Impressum (TMG Telemediengesetz)
  • Urheberrecht / Persönlichkeitsrecht – Sie dürfen nur Inhalte (Bild, Video UND Texte) posten oder teilen, wenn Sie die Erlaubnis oder Genehmigung dazu haben. Sie dürfen selbst produzierte Fotos und Videos posten. Sollten darauf fremde Personen (manchmal gilt das auch für besondere Architektur) sein, brauchen Sie dazu ebenfalls die Erlaubnis. Sie können grundsätzlich fremde Inhalte teilen. Denn wer selbst öffentlich postet gibt das implizite Einverständnis zum Teilen. Aber Achtung, hat derjenige selbst keine Rechte oder diese missachtet, hängen Sie mit drin, wenn Sie diese Inhalte teilen. Prüfen Sie deshalb genau, welche Quellen Sie nutzen wollen, um Inhalte zu teilen.
  • DSGVO – noch nicht abschließend geklärt, ist die Verantwortung von (Facebook-) Seitenbetreibern und die Mithaftung darüber, was von Facebook gespeichert wird. Wie so vieles, das die Verwendung von Cookies betrifft, die auf Webseiten in Verbindung zu sozialen Medien gespeichert werden.

Fazit: Bleiben Sie am Ball. Die rechtliche Situation ist nicht abschließend geklärt. Orientieren Sie sich an den big Playern.

Brauche ich Instagram

Tatsächlich ist das aktuell eine der meist gestellten Fragen. Denn Instagram ist Hype. Weswegen viele Unternehmen diese Frage prüfen (müssen). Die Antwort lautet:

JA – wenn das Unternehmen als Zielgruppe Jugendliche hat, oder einen Recruiting-Kanal für Azubis und/oder Studien-Abgänger plant.

JA – wenn das Unternehmen zu einer emotionalen oder bildlastigen Branche gehört. Tourismus, Mode, Fitness/Sport, Food, Parenting, Fotografie, Medien.

JEIN – für alle anderen Unternehmen. Warum jetzt JEIN? Für das „alte“ Instagram rate ich vielen Unternehmen ab. Instagram bringt kaum Traffic auf eine Webseite, weil es keine Links posten lässt. Virale Effekte fehlen, da Beiträge auf Instagram nicht geteilt werden können. Wer keine emotionalen Bilder hat, gewinnt auf Instagram keinen Blumentopf. Was machen Kieferorthopäden, Schlachthöfe oder Speditionen bitte auf Instagram? – Wenn da nicht das „neue“ Instagram wäre. Seit drei Jahren verändert sich Instagram. Die „Alten“ und die Firmen kommen. Instagram wandelt sich, wird immer mehr zum neuen Facebook.

Fazit: Vielleicht braucht bald jedes Unternehmen auch seinen Instagram Auftritt.

So geht Instagram.

 

Autor: Josef Rankl

 

 

 

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Instagram für Unternehmen https://emarcon.de/instagram-fuer-unternehmen-150223/ https://emarcon.de/instagram-fuer-unternehmen-150223/#respond Mon, 29 Jul 2019 07:55:37 +0000 http://emarcon.de/?p=4506 Instagram ist trendy und immer öfter werde ich gefragt, ob Instagram für Unternehmen sinnvoll ist. Generell ja, denn überall dort, wo sich meine Kunden und meine Zielgruppe aufhält, bin ich als Unternehmen mit meiner Marke gut platziert. Aber jeder Kanal hat seine Eigenheiten und Funktionalitäten. Auf diese müssen Sie bei Instagram achten: Der Wachstumsmotor für […]

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Instagram ist trendy und immer öfter werde ich gefragt, ob Instagram für Unternehmen sinnvoll ist. Generell ja, denn überall dort, wo sich meine Kunden und meine Zielgruppe aufhält, bin ich als Unternehmen mit meiner Marke gut platziert. Aber jeder Kanal hat seine Eigenheiten und Funktionalitäten. Auf diese müssen Sie bei Instagram achten:

Der Wachstumsmotor für Instagram sind die Teenager, tummeln sich hier doch die meisten von ihnen. Während Facebook zu stagnieren scheint, bringt sich Instagram als neue Kraft in Position. Nach WhatsApp, Faceook und YouTube ist Instagram schon nahe an die Medaillen-Ränge herangerückt.

Instagram für Unternehmen

Instagram verändert sich

Aber Achtung. Das dynamische Social Media verändert sich. Seit es als Hype-Kanal gilt, kommen die Alten und die Unternehmen. Es ist schon lange nicht mehr die Plattform nur für Jugendliche. Instagram wird deutlich werblicher. Es kommen immer mehr Unternehmens-Posts. Die Ur-Funktion der Inspiration durch kreative Publisher geht peu á peu verloren.

Die Konsequenzen: Die hohen Interaktionsraten, für die Instagram so bekannt ist, haben sich in den letzten 3 Jahren mehr als halbiert. Es gibt immer weniger Likes. Die Kommerzialisierung nimmt zu. Die soziodemographische Zusammenstellung der Nutzer ändert sich. Instagram wird älter und folgt der Entwicklung von Facebook.

Damit verändert sich auch das Marketing für Unternehmen auf Instagram.

Instagram für Unternehmen einsetzen:

Was Instagram nicht macht

Das Wichtigste vorneweg, so lassen sich die gröbsten Irrtümer gleich vermeiden. Instagram verteilt keine Links, nur Bilder und Videos. Es gibt auch keine automatische Teilen-Funktion. Instagram erzeugt deswegen kaum Traffic für Ihre Webseite oder unterstützt diese mit Social Signals im Social Media SEO.

Das sind gleich zwei wichtige Grundfunktionen der sozialen Medien, die auf Instagram fehlen. Und das macht den Einsatz so besonders.

Dafür ist Instagram gut

Instagram spricht junge Menschen an. Wer seine Zielgruppe dort findet, für den ist das Medium Pflicht. Bei Instagram herrscht die Bildsprache vor. Wer emotionale Themen bearbeitet, hat auf Instagram eine ideale Plattform. Auch oder besonders hier ist Content King. Da es keine ausgeprägten Teilen- oder Such- Funktionen gibt, steht und fällt der Erfolg mit der Qualität (auch und besonders inhaltlich) der Fotos und Videos.

Stories, der neue Feed

Nutzen Sie Stories. Sie sind der Grund für den Hype von Instagram. Sie symbolisieren Authentizität. Auch wenn Sie dort weniger Reichweite erzielen als im normalen Feed. Stories sind in der Regel einfacher zu produzieren und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die besten Stories können Sie thematisch zusammenfassen und in den Highlight-Stories dauerhaft anzeigen.

Das sind die Instagram Tools

  • Gute, sehr gute und besonders gute Fotos und Videos!
  • Hashtags, denn auf Instagram wird nur nach Personen und Hashtags gesucht. Da nur selten nach der eigenen Firma oder Produkt gesucht wird, bleibt nur der Hashtag. Nutzen Sie das volle Potential. Bis zu 30 Hashtags können Sie pro Post verwenden.

Follower gewinnen

  • Gute, sehr gute und besonders gute Fotos und Videos!
  • Owned Media nutzen. Gewinnen Sie Fans über Ihre Webseite oder Ihre anderen sozialen Medien
  • Interagieren Sie mit anderen Accounts: Liken Sie Fotos mit den für Sie relevanten Hashtags, so finden Sie Kontakt zu relevanten Nutzern. Kommentieren Sie, zeigen Sie Interesse an den Inhalten Ihrer Community.

Mit anderen Social Media verbinden

Wie die meisten Funktionen ist auch die Verbindung mit anderen Social Media nur über die mobile App möglich. Wer seinen Account mit anderen Social Media (Facebook, Twitter, Foursquare, Tumblr, Flickr, VKontakte) verbinden will, geht zu den Einstellungen und wählt die Option „Verknüpfte Konten“.

Statistik und Arbeiten vom Desktop

Wer professionell arbeitet, wird auch die Vorzüge der Arbeit am Desktop genießen wollen. Nutzen Sie zum Beispiel Iconosquare. Sie können dort Ihren Newsfeed bearbeiten, Ihre Likes und Followers. Wie bei allen anderen Netzwerken können Sie die Follower in Gruppen einteilen und danach Ihre Newsfeed nach Gruppen betrachten.

Für das Instagram Marketing besonders interessant sind die Statistiken, die auch auf Wunsch als Snapshot zum Weiterveröffentlichen auf das Smartphone zugeschickt werden. Wer will, kann über Iconosquare seine Fotos direkt in einen eigenen Facebook Tab automatisiert verschicken.

Instagram Posts können Sie bequem vorausplanen. Viele Dienste haben diese Funktion an Bord. Die Klassiker sind Buffer und Hootsuite.

Selbst Stories können Sie schon vom Desktop aus vorausplanen. Allerdings benötigen Sie dazu ein extra Tool. Versuchen Sie es mit Storrito.

Seminar-Tipp: Instagram Marketing für Unternehmen

Instagram TV, IGTV

Bisher hat der Video-Kanal von Instagram die eigenen Erwartungen nicht erfüllt. Als ausschließlich vertikales Videoformat konnten keine relevanten Kanäle zu IGTV gelockt werden. Im Gegensatz zu YouTube ist  IGTV keine Suchmaschine. Der Nutzen hält sich in Grenzen. Instagram hat deswegen schon (fast) eine Notbremse gezogen und das Hochladen von vertikalen Videos nachträglich erlaubt. So kann nun auch Material als Zweitverwendung hochgeladen werden.

Autor: Josef Rankl

 

 

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Arbeiten mit Influencern, Influencer-Marketing https://emarcon.de/arbeiten-mit-influencern-influencer-marketing/ https://emarcon.de/arbeiten-mit-influencern-influencer-marketing/#respond Mon, 24 Jun 2019 06:01:05 +0000 https://emarcon.de/?p=8030 Dieser Artikel Arbeiten mit Influencern, Influencer-Marketing erschien auf Der Social Media Berater.

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Das Influencer-Marketing oder das Arbeiten mit Influencern ist kein Hype, sondern eine Alternative zu herkömmlichen Marketing-Kampagnen! Wo und wann Influencer-Marketing wirkt, und worauf bei der Arbeit mit Influencern geachtet werden muss, trage ich in diesem Artikel zusammen.

Influencer (Meinungsmacher, Beeinflusser) sind….

….Menschen mit hohem Ansehen, die als Vorbild für andere Menschen dienen und deren Meinung beeinflussen können. Sie haben eine hohe digitale Reichweite, insbesondere in sozialen Medien.

Der YouTuber Rezo hat aktuell mit einem aufsehenerregenden Video die Europawahl beeinflusst und den Grünen zu einem unerwartet hohen Wahlergebnis verholfen. Während andere Parteien, die in dem Video schlecht wegkamen, deutliche und schmerzhafte Verluste hinnehmen mussten. Solche Beispiele gibt es viele. Insbesondere von jungen YouTubern und Fashion-Ladies auf Instagram ist oft die Rede.

Aber Influencer gibt es überall, zu jedem Thema und in allen Fachgebieten. B2B-Influencer für Marketing, Technik, Finanzen oder was auch immer. Ich selbst werde von Brandsensations als Micro-Influencer für das Thema Marketing auf Twitter gelistet. Auch herausragende Blogger können Meinungsmacher in einem speziellen Themengebiet sein.

Beliebte Medien von Influencern

Instagram und YouTube sind die bekanntesten und beliebtesten Kanäle, in denen Influencertum vorherrscht. Grundsätzlich finden wir Influencer aber auf allen Social-Media-Kanälen. Dazu kommen die Blogger. Mit Blogs lassen sich hohe Reichweiten und eine starke Internet-Präsenz erzielen. Viele Influencer nutzen die Power der Blogs in Verbindung mit Social-Media-Kanälen.

Ich möchte mich in diesem Artikel etwas auf Instagram-Influencer konzentrieren, da dieser Kanal momentan am meisten im Fokus steht.

Wirkung von Influencer-Marketing

Es ist schwierig, direkte Vergleiche zur Wirkung zu finden. Bekannt ist aber der Sinalco-Effekt. Sinalco hatte 2017 einen Online-Adventskalender mit Influencern beworben. Es stand das gleiche Budget zur Verfügung wie im Vorjahr, als mit klassischer Online-Werbung gearbeitet wurde. Bei gleichem Einsatz waren die Ergebnisse mit Influencern um das 2,5-fache besser! Kein ins Detail belastbarer Test, aber eine sehr eindeutige Indikation.

Besonders spürbar ist der Umbruch in der Modewelt. Kleine und große Labels nutzen intensiv das Arbeiten mit Influencern. Kein Wunder, Modezeitschriften in Deutschland haben pro Ausgabe ca. 0,5 bis 1,50 Mio. Leser. Die Cosmopolitan garantiert eine verkaufte Auflage von 200.000 Exemplaren und ruft einen Anzeigenpreis für eine ganze Seite von 46.000 Euro auf. Dazu kommen Kosten für die Werbeagentur, Fotograf, Model etc. Da ist eine Influencerin auf Instagram mit 100.000 (guten) Followern doch sehr günstig. Auch wenn sie 5.000 Euro aufruft. Fotoshooting bereits inklusive!

Influencer Services – Instagram

Bei der Zusammenarbeit mit Influencern gibt es viele Möglichkeiten und Varianten. Was passt am besten zu Ihrem Unternehmen?

  • Postings und Stories – Es werden auf den Auftraggeber bezogene Beiträge erstellt. Inklusive Branding und Produktwerbung.
  • Gewinnspiele – Der Influencer verlost Produkte des Auftraggebers. Gerne wird in den Teilnahme-Bedingungen eine Markierung von Freunden oder ein Follow für den Auftraggeber verlangt.
  • Verlinkung – Instagram Influencer mit mehr als 10.000 Followern können in ihren Stories Links auf Landingpages des Auftraggebers setzen.
  • Verkauf/Empfehlung (Affiliate) – Der Influencer empfiehlt ein Produkt, oft mit einem Rabatt-Code oder Affiliate-Link. Der Influencer verdient prozentual an den Verkäufen, die er bewirkt hat.
  • Temporäre Übernahmen – Sogenannte Takeovers. Influencer übernehmen für einen bestimmten Zeitraum den Instagram-Kanal des Auftraggebers und erstellen in dieser Zeit Inhalte. Wie z.B. bei Flixbus. Dort dürfen Flixbus-Reisende in Takeovern ihre Geschichten erzählen.
  • Content Dienstleistung- Ähnlich wie bei der Übernahme produzieren die Influencer Content für den Auftraggeber. Die Kontrolle und das Posting bleibt dabei beim Auftraggeber.

Influencer Themen – Instagram

Diese Themen funktionieren besonders gut auf Instagram. Sie sind sehr bildlastig und emotionsbehaftet. Influencer kommen hier besonders oft zum Einsatz.

  • Beauty
  • Fashion
  • Food & Kochen
  • Lifestyle
  • Fitness & Gesundheit
  • Sport
  • Tiere
  • Entertainment
  • Travel
  • Parenting
  • Gaming
  • Photography

Influencer Marktplätze

Auf diesen Marktplätzen wird das Arbeiten mit Influencern besonders einfach. Über Ausschreibung können Influencer gefunden werden und auf dem Marktplatz auch direkt die Kampagne gesteuert und abgewickelt werden.

  • Reachhero.de
  • Collabary.com
  • Famebit.com
  • Hashtaglove.de
  • Instabrand.com
  • Izea.com
  • Reelio.com
  • Reluence.com
  • Tapinfluence.com

Influencer Analytics

Auf Instagram ist vieles mehr Schein als Sein. Während die Influencer der ersten Stunde ohne großen Aufwand eine stattliche und gut funktionierende Community aufbauen konnten, müssen die Influencer der zweiten Generation wesentlich mehr investieren. Dabei sind viele „Me toos“, denen es um das leichte und schnelle Geld geht, weniger um Inhalte und Missionen. Und diese arbeiten mit Tricks und Bots. Der Einsatz dieser Techniken führt in der Regel zu „schlechteren“ Followern mit deutlich weniger Interaktion. Der Einfluss der Influencer ist deutlich geringer, daher sind sie per se gar keine Influencer.

Um die Spreu vom Weizen trennen zu können, braucht es Erfahrung und gute Analyse-Tools. Analysieren Sie die Influencer in mehreren Stufen

  1. Woher kommen die Influencer? Wenn Sie Ihre Produkte nur in Deutschland verkaufen, macht es keinen Sinn, wenn 70% der Follower aus anderen Ländern kommen
  2. Wie sind die soziografischen Daten? Wie alt sind die Follower und welches Geschlecht haben sie? Passt das zu der Zielgruppe die ich ansprechen will?
  3. Wie hoch ist die Engagement-Rate (=Zahl der Reaktionen in Relation zur Anzahl Follower)? Es ist die erste wichtige Kennzahl für die Qualität der Follower. Setzen Sie auf Influencer mit mehr als 5% Engagement-Rate (bei mehr als 100.000 Followern 3%).
  4. Aber selbst bei der Engagement-Rate wird schon mal getrickst. Dann werden die Kommentare auch einfach mal gekauft oder durch Engagement Gruppen manipuliert. Solche Unregelmäßigkeiten lassen sich im Verlauf eines Accounts analysieren und bewerten
  5. Welche Klassifikation haben die Follower? Sind es echte Menschen, Business-Accounts oder sogenannte Massen-Accounts. Höchste Qualität finden Sie, wenn dem Influencer auch andere Influencer folgen.

Speziell für Instagram

Sonstige

  • Brandwatch.de
  • Buzzstream.com
  • Grouphigh.com
  • Hyprbrands.com
  • Inkybee.com
  • Klear.com
  • Neorech.com
  • Ninjaoutreach.com

Rechtliches und Tipps

Gerade auf Instagram gab und gibt es viel Unsicherheit über die Kennzeichnungs-Pflicht von unbezahlter Werbung. Die Rechtsprechung formiert sich in diesem Feld gerade noch. Eine aktuelle Grundregel zum Umgang mit der Kennzeichnung finden Sie hier.

Für Ihre Anfrage zum Influencer-Marketing nutzen Sie einfach das Formular:

Anfrage Influencer-Marketing

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Einsatz von Messenger in Unternehmen https://emarcon.de/einsatz-von-messenger-in-unternehmen/ https://emarcon.de/einsatz-von-messenger-in-unternehmen/#respond Mon, 20 May 2019 06:52:22 +0000 https://emarcon.de/?p=7991 In allen Trend-Umfragen zur Zukunft von Social Media fällt ein Thema immer wieder auf. Messenger und auch Messenger in Unternehmen werden massiv an Bedeutung zunehmen. Was macht da mehr Sinn, als bei den Spezialisten, den MessengerPeople, nachzufragen und ihnen auf den Zahn zu fühlen. Thomas Kraehe, Solution Architect bei den MessengerPeople, steht Rede und Antwort: […]

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In allen Trend-Umfragen zur Zukunft von Social Media fällt ein Thema immer wieder auf. Messenger und auch Messenger in Unternehmen werden massiv an Bedeutung zunehmen. Was macht da mehr Sinn, als bei den Spezialisten, den MessengerPeople, nachzufragen und ihnen auf den Zahn zu fühlen. Thomas Kraehe, Solution Architect bei den MessengerPeople, steht Rede und Antwort:

Ein Interview mit Thomas Kraehe von den MessengerPeople

Messenger in Unternehmen mit Thomas KraeheHallo Thomas, bis vor kurzem wart Ihr noch WhatsBroadcast. Einschlägig bekannt als die Anbieter für Broadcasting Liste für WhatsApp. Was ist passiert, warum habt Ihr umfirmiert?

Dafür gab es mehrere Gründe: Zunächst waren wir sehr erfolgreich mit den WhatsApp Newslettern aka Broadcasting. Allerdings haben wir uns und unser Produkt im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Wir haben weitere Messenger wie Telegram oder den Facebook Messenger angebunden, und wir haben Features wie einen 1zu1 Chat und Chatbots eingeführt. Wir waren also mehr als nur WhatsApp und nur Broadcasting.

Zudem hat sich WhatsApp selbst in der Zwischenzeit mehr für Unternehmen geöffnet und neben der Business App auch die sogenannte Business API (https://www.whatsapp.com/business/api ) eingeführt, die sich eher an größere Unternehmen und Organisationen richtet. Wir sind dann eine Partnerschaft mit WhatsApp eingegangen und sind nun einer der ersten offiziellen WhatsApp Solution Provider.

Verzeichnis der Solution Provider im Bereich Messaging: https://www.facebook.com/business/partner-directory/search?solution_type=messaging

Unser Profil: https://www.facebook.com/business/partner-directory/details?id=316098905687002

Die Nutzung der Business API erfolgt in der Regel über einen dieser Provider. Es ist sehr schwierig, direkt von WhatsApp einen Account zu bekommen. Außerdem ist das technische Setup nicht ganz einfach (https://developers.facebook.com/docs/whatsapp/installation ).

Neben den neuen Möglichkeiten hat WhatsApp aber auch einige Regeln für die Nutzung eingeführt. https://developers.facebook.com/docs/whatsapp/guidelines

https://www.whatsapp.com/legal/business-policy/

So geht das neue Angebot eher in Richtung Kundenservice. Newsletter/Broadcasting sind vorerst nicht vorgesehen. WhatsApp geht hier sehr vorsichtig vor, weil sie Angst haben, ihre Nutzer durch zu viel Unternehmenskommunikation und Werbung zu vergraulen. Mehr Infos findet ihr in diesem Artikel: (https://www.messengerpeople.com/de/whatsapp-business-api-newsletter/

Neue Broadcasting-Listen gibt es also nicht mehr. Was bietet Ihr jetzt an und warum ist das für Unternehmen wichtig?

Wir haben eine komplett neue Software Plattform (SaaS) auf den Markt gebracht, die genau auf diesen Richtlinien und Use Cases aufbaut, sprich alles geht in Richtung Kundenservice. Die neue Plattform kann man als Ticketsystem auf Messenger Basis bezeichnen. Unternehmen können nun also neben oder statt Telefon und E-Mail auch einen Messenger Chat als Kontaktmöglichkeit anbieten.

Wir haben tatsächlich Kunden – zugegeben ebenfalls junge, innovative Startups – welche die anderen Kanäle bereits abgeschaltet haben und nur noch den Chat nutzen. Sehr spannend wird es, wenn man den Chat mit Features wie einer Bezahlmöglichkeit verbindet, wie es im Apple Business Chat in Kombination mit Apple Pay möglich ist. Somit kann man die Kunden erst im Chat beraten und anschließend tätigen sie den Kauf und die Bezahlung ebenfalls im Chat.

Natürlich können dann auch Transaktionsnachrichten wie Bestellbestätigungen oder Versandbestätigungen über den Messenger versendet werden. Dafür hat WhatsApp ein spezielles Nachrichtenformat eingeführt, sogenannte „Notifications“. Die Notifications stellen das erste Mittel dar, mit dem WhatsApp versucht Geld zu verdienen. Die aktuellen Preise findet Ihr hier: https://developers.facebook.com/docs/whatsapp/pricing#eur

Für welche Unternehmen passt Euer Service am besten? Was bringen Messenger in Unternehmen?

Wir haben einen schönen Artikel zur WhatsApp Business API in unserem Blog veröffentlicht, der die wichtigsten Informationen auf den Punkt bringt: https://www.messengerpeople.com/de/whatsapp-business-api-funktion-potenzial-und-kosten-auf-einen-blick/

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich unser Angebot bei einer monatlichen Grundgebühr von 699€ eher an größere Unternehmen richtet. Kleine Unternehmen können auch einfach die kostenlose WhatsApp Business App auf dem eigenen Smartphone nutzen.

Interessant ist, dass sich unsere Plattform nicht nur für B2C einsetzen lässt. Wir haben bereits einige Kunden, die erfolgreich B2B Kommunikation machen https://www.marconomy.de/whatsapp-in-der-b2b-kommunikation-diese-unternehmen-machen-es-vor-a-822145/

Mit welchen Messengern seid Ihr zurzeit unterwegs?

Über unsere Messenger Communication Plattform kann man gleichzeitig mit Kunden über folgende Messenger kommunizieren: Apple Business Chat / iMessage, Telegram, Facebook Messenger, Viber und WhatsApp. Wir prüfen laufend, welche Messenger wir noch integrieren sollten.

Wichtig ist hier zu überlegen, welcher Messenger im Zielmarkt bzw. von der Zielgruppe am häufigsten genutzt wird. In Europa, Indien, Süd-Amerika und Afrika ist das ganz klar WhatsApp. In Ost-Europa und Russland wird gerne der Messenger Viber genutzt. In Nord-Amerika ist der Facebook Messenger am stärksten vertreten und in China nutzt man fast ausschließlich WeChat.

Und bei Euch gibt es dann sicher auch Chatbots. Hast Du da schon Beispiele von gut funktionierenden Bots?

Ja genau, wer A wie Apple sagt, der muss auch B wie Bot sagen 😉 Neben dem Ticket System, in welchem Agenten manuell mit Kunden chatten können, bieten wir auch die Möglichkeit Konversationen zu automatisieren. In unserem Chatbot Builder kann man auf einfache Weise ohne Programmierkenntnisse Chatbots erstellen, die dann gleichzeitig mehrere Kanäle/Messenger bedienen können.

Besonders spannend ist unser Konzept der hybriden Bots, das heißt es gibt ein Zusammenspiel und Übergabe-Mechanismen vom Chatbot zum Agenten und zurück.

Schöne Beispiele, die ich selbst mitbegleiten durfte, sind

Mehr Tipps zur Implementierung eines Chatbots.

Das hört sich alles sehr spannend an. Vielen Dank Thomas für deine offenen Worte. Ich wünsche Dir und den MessengerPeople weiterhin viel Erfolg!

Vielen Dank Joe, es war mir ein Vergnügen!

Ebenso viel Erfolg und bis bald

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Social Media Marketing im Sommer https://emarcon.de/social-media-marketing-im-sommer-150720/ https://emarcon.de/social-media-marketing-im-sommer-150720/#comments Mon, 15 Apr 2019 09:10:12 +0000 http://emarcon.de/?p=5014 Im Sommer beginnt die Hochzeit des Social Media Marketings. Was im klassischen Marketing und der Kommunikationsbranche noch unter „Saure Gurken Zeit“ bekann ist, gehört längst der Vergangenheit an. Denn während früher die Menschen in den Urlaub verschwanden und nicht mehr erreichbar waren, verlagert sich die Kommunikation heute schlichtweg auf das Smartphone. 7 Tipps, wie Sie […]

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Im Sommer beginnt die Hochzeit des Social Media Marketings. Was im klassischen Marketing und der Kommunikationsbranche noch unter „Saure Gurken Zeit“ bekann ist, gehört längst der Vergangenheit an. Denn während früher die Menschen in den Urlaub verschwanden und nicht mehr erreichbar waren, verlagert sich die Kommunikation heute schlichtweg auf das Smartphone. 7 Tipps, wie Sie Ihr Marketing auf Sommer umstellen:

1. Social Media Marketing im Sommer

Nach eigenen Angaben von Facebook erhöht sich der Anteil der Zugriffe über mobile Devices im Sommer auf über 70 %. Wenn Kollegen und Mitarbeiter in die Ferien gehen, werden oft parallel dazu die Marketing Aktivitäten nach unten gefahren. Schließlich gehen auch die Kunden in Urlaub. Aber heute sind sie im Urlaub erreichbar und oft sogar aktiv im Netz.

TIPP 1: Stopfen Sie das Sommerloch. Verstärken Sie Ihre Anstrengungen mit Sommer-Kampagnen

Richtig erfolgreich sind Ihre Social Media Marketing Aktivitäten im Sommer aber nur, wenn Sie diese auf mobile Inhalte optimieren. Laut Facebook werden in dieser Zeit 1,21 mal mehr Fotos hochgeladen als zu jeder anderen Zeit. 75 % aller Videos auf Facebook werden mobil gesehen!

TIPP 2: Wählen Sie die richtigen Inhalte, die mobil am besten funktionieren

Manche Social Media Kanäle funktionieren mobil besser als andere. Zum Beispiel ist Instagram ausschließlich für den mobilen Einsatz konditioniert. Verstärken Sie Ihr Instagram Marketing und alle anderen Kanäle, die für Ihre Zwecke mobil am meisten Reichweite haben.

TIPP 3: Verstärken Sie Social Media Kanäle mit mobiler Reichweite

Facebook stellt für Aktionen im Sommer einige Infos und Toolkits zur Verfügung. Wenn wir über mobile Reichweite sprechen, dürfen natürlich die Facebook und mittlerweile auch die Google Ads nicht fehlen.

TIPP 4: Setzen Sie gezielt auf Facebook und Google Ads für mobile Reichweite

2. E-Mail Marketing und Newsletter

Haben Sie es auch schon bemerkt? Die Öffnungsrate in den Ferienzeiten bleibt immer stabiler. Viele Leser bekommen E-Mails nämlich auf ihr Smartphone geschickt und lesen diese nur zu gerne von unterwegs. Aber Vorsicht. Stellen Sie sicher, dass Ihre Newsletter responsive optimiert sind und gut auf dem Smartphone zu nutzen sind.

TIPP 5: Verwenden Sie unbedingt responsive E-Mail Formate

Und wenn Sie jetzt noch Ihre Newsletter Inhalte auf mobil optimieren (Einsatz von Videos, Bilder, responsive Landing Pages, Links zu Smartphone Apps etc.) wird auch Ihre Conversion Rate im Sommer steigen.

TIPP 6: Optimieren Sie Ihre Newsletter Inhalte auf starke mobile Elemente

3. Die Webseiten

Eigentlich ist darüber schon sehr viel gesprochen und geschrieben worden. Aber es ist schlichtweg zu wichtig, um es nicht weiterhin explizit zu erwähnen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Internetseiten, sei es die Webseite, Shop oder Landingpages responsive, also mobil optimiert sind. Gerade in der Ferienzeit steigt der mobile Traffic (oder zumindest die Chance darauf) deutlich an.

TIPP 7: Verlinken Sie Ihre Kampagnen auf responsive Webseiten

Sommer Marketing im UrlaubÜbrigens: Urlaubszeit können Selbständige auch mit Arbeit kombinieren 😉

Autor: Josef Rankl

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Pinterest Marketing https://emarcon.de/pinterest-marketing/ https://emarcon.de/pinterest-marketing/#respond Mon, 01 Apr 2019 10:25:18 +0000 http://emarcon.de/?p=4898 Pinterest Marketing ist der Geheimtipp der Social-Media-Profis.Während Instagram von vielen als Hype hoch geredet wird, drängt sich Pinterest fast schon unbemerkt in den Marketing-Ranglisten nach oben. Pinterest wird nicht so oft in den Medien genannt, weil dort keine Kids sind, sondern Erwachsene, vorzugsweise Frauen. Und die lassen sich dort inspirieren, suchen nach Ideen und tauschen […]

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Pinterest Marketing ist der Geheimtipp der Social-Media-Profis.Während Instagram von vielen als Hype hoch geredet wird, drängt sich Pinterest fast schon unbemerkt in den Marketing-Ranglisten nach oben. Pinterest wird nicht so oft in den Medien genannt, weil dort keine Kids sind, sondern Erwachsene, vorzugsweise Frauen. Und die lassen sich dort inspirieren, suchen nach Ideen und tauschen sich aus. Und an dieser Stelle kommen Unternehmer ins Spiel, die ihren Zielgruppen mit ihren Produkten und Ideen gerne hilfreich zur Seite stehen.

Was ist eigentlich Pinterest?

Der Name setzt sich zusammen aus Pinnen und Interest. Schöne Fotos von Dingen, die mich interessieren, werden dort in sogenannten „Pinboards (Pinwänden)“ gesammelt. Bis dahin hat Pinterest vieles mit Instagram gemeinsam – den Fokus auf schöne Bilder und Emotionen. Vielleicht sogar mit ganz ähnlicher Gewichtung oder zumindest mit Überschneidungen bei den Themen Mode, Beauty, Housing, Entertainment etc.

ABER: Pinterest lebt vom Teilen. Im Gegensatz zu Instagram werden die gesammelten Bilder nicht in einem Stream veröffentlicht, sondern gesammelt und in Gruppen mit Freunden/Followern geteilt. Diese starke soziale Funktion, das „TEILEN“ ist auf Pinterest sehr dominant. Außerdem werden hier selten eigene Fotos oder Selfies geteilt, sondern Fotos, die einem selbst gefallen:

„Is for yourself, not for your selfies“

Was Pinterest für Unternehmen extrem wertvoll macht, ist die Tatsache, dass hinter jedem geposteten (oder besser gepinnten Bild) noch der Original-Link zur Bildquelle steckt. Deswegen mausert sich Pinterest zum Traffic-Lieferanten.

UND: Pinterest ist eine Frauen Domäne. Über 70% der Nutzer sind Frauen. Pinterest Marketing steht deshalb bei Firmen mit Produkten für Frauen ganz hoch im Kurs:

Laut den Pinterest eigenen Analytics:

Pinterest Marketing Zielgruppen

Pinterest ist eine Suchmaschine

Trotz der vielen schönen Bilder ist Pinterest im Kern eine Suchmaschine. Pinterest hat keinen starken Stream. Auf Pinterest wird geteilt UND gesucht. Pinterest Marketing besteht deshalb auch aus Keyword-Optimierung:

  • Schreiben Sie viel relevanten Text in Ihre Pinterest-Posts
  • Achten Sie darauf, alle wichtigen Keywörter im Post abzubilden
  • Denken Sie an den Call-2-Action
  • Verwenden Sie KEINE Hashtags

Stellenwert im Social-Media-Marketing

Blog2Social hat kürzlich eine Infografik mit deutschen Nutzer-Zahlen veröffentlicht. Darin ist das schnell wachsende Medium auf einem sicheren 6. Platz.

Pinterest Marketing Nutzerzahlen

Neue Formate auf Pinterest

Karussell-Pins

Die meisten haben sie schon, die Karussell-Pins. Wir kennen das Format von Facebook, LinkedIn und Instagram. Jetzt auch auf Pinterest: Hilfeseiten von Pinterest.

Story-Pins

Die Stories haben Instagram zu dem gemacht, was es heute ist. Kopiert von Snapchat, war es der Coup schlechthin. Auch bei Facebook und WhatsApp ist das Format deswegen unterwegs. Nicht verwunderlich, dass auch Pinterest damit testet. In eine Story-Pin passen bis zu 20 Seiten mit Bildern, Links und Texten.

Allerdings sind die Story-Pins noch im Test-Stadium und nur von iOS-Usern nutzbar.

Video-Pins

Ein weiterer Mega-Trend in Social Media ist das Video-Format. Und auch das soll bei Pinterest kommen. Es wird noch fleißig getestet, aber erste Beispiele gibt es schon zu sehen.

Tools für Pinterest-Marketing

Buffer ist das Dashboard, das ich selbst bevorzugt einsetze, weil es am besten zu mir passt. Es ist neben Hootsuite in Deutschland wohl am meisten verbreitet. Mittlerweile haben die meisten Redaktions-Systeme Pinterest mit an Board.

Wer nicht mit einem Dashboard arbeitet, ist mit Tailwind als eigenständigem Tool gut bedient. Es ist kostenpflichtig, aber ähnlich wie Buffer mit 10 $ pro Monat durchaus bezahlbar.

Mit der Anmeldung bei Tailwind wird die Tailwind Browser Extension empfohlen (Chrome). Und schon geht es los mit der Zeitersparnis. Denn wer bisher schon mit der Pinterest Browser Extension gearbeitet hat, bekommt nun über den „Schedule“-Button sofort die Möglichkeit zum zeitversetzten Posten angezeigt.

Pinterest Marketing mit Tailwind

Neben der Post Vorausplanung bietet Tailwind einige Features mehr. Zum Beispiel ausführliche Analytics und in der Enterprise Version zudem einen Konkurrenzvergleich. Für die Tiefenanalyse lässt sich Tailwind mit der Website und Google Analytics verknüpfen. Wer seinen Social Media Marketing Fokus auf Bilder und damit auch Pinterest legt, hat da durchaus gute Unterstützung.

Sehr gut gefällt mir der Link zu Instagram. In einer Beta Version lässt sich ein Instagram Stream auf Tailwind anzeigen. Zwar kann man nicht mit Tailwind auf Instagram posten, aber die Instagram Bilder direkt via Tailwind ganz bequem in die Pinterest Postplanung übernehmen.

Chrome Plugins

Neben dem Tailwind Plugin nutze ich gerne und oft das Pinterest Plugin für meinen bevorzugten Browser. Egal, wann und wo ich gerade beim Internet-Surfen auf ein interessantes Bild stoße, mit einem Klick auf den Pinterest-Button habe ich es auch schon gepinnt.

Autor: Josef Rankl

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Facebook und Instagram Likes Zähler als Theken Counter https://emarcon.de/facebook-theken-counter/ https://emarcon.de/facebook-theken-counter/#respond Mon, 11 Mar 2019 07:09:33 +0000 http://www.emarcon.de/?p=2180 Foto: Screenshot von smiirl Für mehr qualitative Fans und Follower Die Facebook und Instagram Theken Counter sind eine witzige und zugleich simple Idee, um Laufkundschaft, Kunden am POS (also im Laden, der Praxis, am Messestand) oder wo auch immer Kundenkontakt herrscht auf die Social Media Präsenzen aufmerksam zu machen. Ebenso genial: Der Chef kann damit […]

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Foto: Screenshot von smiirl

Für mehr qualitative Fans und Follower

Die Facebook und Instagram Theken Counter sind eine witzige und zugleich simple Idee, um Laufkundschaft, Kunden am POS (also im Laden, der Praxis, am Messestand) oder wo auch immer Kundenkontakt herrscht auf die Social Media Präsenzen aufmerksam zu machen. Ebenso genial: Der Chef kann damit seine Mitarbeiter motivieren.

Mit den Likes Zählern von Smiirl werden Ihre Kunden nicht nur auf Ihre Instagram und Facebook-Seiten aufmerksam gemacht, sie sprechen zugleich den Spieltrieb Ihrer Kunden an. Es macht einfach Spaß, den Zähler live nach oben zu schieben, indem ich die Facebook-Seite like. Tipp: Bei männlichen Kunden funktioniert der Spieltrieb am besten.

Günstig kaufen

Ich finde die Live-Zähler klasse, denn sie sind ein Tool, dass Ihre Kunden dort zu Fans macht, wo sie guten Kontakt mit Ihnen haben. Für jedes Unternehmen mit Laden oder sonstigen direktem Kontakt mit Kunden ein MUSS. Wer sich einen Theken-Counter bestellen will, kann auch direkt sparen. [Werbung] Mit dem Code „socialmediaberater“ erhalten Sie 10% Rabatt auf die regulären Einkaufspreise und 50% auf die Versandkosten. Zum Original-Shop geht es hier.

Ein vielleicht exotisches, aber wie ich meine wirksames Tool, das man dem Arsenal einer Social-Media-Marketing Tool-Box hinzufügen sollte. Einen Nachteil gibt es natürlich. Der Facebook Theken Counter wirkt erst richtig gut, wenn es schon eine große Anzahl von Fans gibt und wenn auch ab und zu im Live-Modus der Zähler hochgeht.

Fakten zu den Theken Countern

  • Die Like-Zähler gibt es für Instagram und Facebook.
  • Als 5-stellige und 7-stellige Ausführung
  • Ist WLAN-fähig
  • Benötigt Stromanschluss

smiirl Instagram Like Zähler als Theken Counter

 

Autor: Josef Rankl

 

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Instagram Stories anonym betrachten und durchsuchen https://emarcon.de/instagram-stories-anonym-betrachten-und-durchsuchen/ https://emarcon.de/instagram-stories-anonym-betrachten-und-durchsuchen/#respond Mon, 04 Feb 2019 08:43:32 +0000 https://emarcon.de/?p=7813 Stories werden immer wichtiger. Bei Snapchat sowieso, aber auch bei Facebook, WhatsApp und insbesondere Instagram. Deswegen ist es nicht verwunderlich, wenn es immer mehr Hilfsprogramme und Helferlein gibt, die uns das Leben erleichtern. Eines davon möchte ich heute vorstellen. Es heißt „Chrome IG Story“ und ist ein Plugin im Google Browser Chrome. Es hat einige […]

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Stories werden immer wichtiger. Bei Snapchat sowieso, aber auch bei Facebook, WhatsApp und insbesondere Instagram. Deswegen ist es nicht verwunderlich, wenn es immer mehr Hilfsprogramme und Helferlein gibt, die uns das Leben erleichtern. Eines davon möchte ich heute vorstellen. Es heißt „Chrome IG Story“ und ist ein Plugin im Google Browser Chrome. Es hat einige nützliche Features für uns an Bord:

Laden Sie sich zuerst das Plugin herunter. Öffnen Sie den Chrome Browser und melden Sie sich bei Google an. Suchen Sie jetzt im Chrome Webstore nach dem Plugin „Chrome IG Story“ und drücken Sie auf installieren.

Chrome IG Story Plugin installieren

Instagram Stories am Desktop schauen

Stellen Sie zuerst sicher, dass Sie in der Instagram Desktop Version mit Ihrem Instagram Account angemeldet sind. Öffnen Sie dann das Plugin (natürlich im Chrome Browser), indem Sie auf das Logo (siehe Titelbild) des Plugins in der Browserleiste klicken. Es gibt 2 Menü-Punkte. Wir wählen zuerst „Following“. Alle Stories unserer Kontakte werden angezeigt und Sie können diese nun in aller Ruhe am Desktop ansehen.

Instagram Stories anonym betrachten

Wenn Sie das anonym tun wollen, klicken Sie oben einfach auf das Auge-Symbol und gehen in den Modus „Anonymous Viewing“. Fertig.

In den Instagram Stories suchen

Wir wechseln in den 2. Reiter „Explore“. Sie sehen jetzt empfohlene Stories, die Instagram aus dem Algorithmus für Sie zusammenstellt. Vielleicht ist da ja schon einiges dabei. Viel schärfer wird die Suche aber, wenn Sie auf die Lupe klicken. Sie können jetzt nach People, Tags und Places suchen.

Nach Profilen zu suchen, ist nicht so spannend, da die Suchergebnisse mit der Original-Suche von Instagram übereinstimmt. Die Suche nach Hashtags und Orten dafür umso mehr. Insbesondere wenn Ihnen sehr spezielle Orte oder Tags wichtig sind. Wenn Sie die Suche über Instagram schon ausgeschöpft haben, bekommen Sie jetzt mit der Suche in den Stories neues Potential. Hier haben Sie zusätzliche Posts mit Ihren Lieblings-Hashtags. Und in der Regel sind Publisher von Stories noch aktiver als Publisher von normalen Instagram Posts.

In Instagram Stories suchen

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Social Media Recruiting erfolgreich einsetzen https://emarcon.de/social-media-recruiting-erfolgreich-einsetzen/ https://emarcon.de/social-media-recruiting-erfolgreich-einsetzen/#respond Mon, 14 Jan 2019 06:52:10 +0000 https://emarcon.de/?p=7749 Social Media Recruiting ist Bestandteil des E-Recruitings und erfreut sich stetig wachsender Bedeutung. Mit Zunahme der Relevanz von Social-Media-Kanälen flankiert durch eine beständige Verschärfung des Fachkräftemangels kommt erfolgreiche Personalgewinnung nicht mehr um professionelles Social Recruiting umhin. Was Social Media Recruiting so wichtig macht! Liegt im Trend und wächst – Gerade junge Leute sind hauptsächlich digital […]

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Social Media Recruiting ist Bestandteil des E-Recruitings und erfreut sich stetig wachsender Bedeutung. Mit Zunahme der Relevanz von Social-Media-Kanälen flankiert durch eine beständige Verschärfung des Fachkräftemangels kommt erfolgreiche Personalgewinnung nicht mehr um professionelles Social Recruiting umhin.

Was Social Media Recruiting so wichtig macht!

  • Liegt im Trend und wächst – Gerade junge Leute sind hauptsächlich digital und über soziale Medien erreichbar. Im Buhlen um den Nachwuchs hat Social Media einen sehr hohen Stellenwert. Und die jungen Generationen werden immer älter. Die Generation Y ist mit dem Internet aufgewachsen, ist sehr Social-Media-affin und drängt vermehrt in die verantwortlichen Führungspositionen.
  • Geringe Kosten, effizientes Recruiting – Social Media Recruiting kostet natürlich auch Geld, ist aber im Vergleich zu anderen Maßnahmen wie klassische Stellen-Anzeigen in Print oder auch Anzeigen in elektronischen Medien und Jobbörsen vergleichsweise günstig.
  • Ein gutes Employer Branding bringt nicht nur neue qualifizierte Mitarbeiter, sondern begeistert auch bestehendes Personal und reduziert die Fluktuation. Das Unternehmen erzielt mehr Reichweite und ist schlichtweg präsenter. Das belebt nicht nur das Personal-Marketing, sondern das Marketing allgemein.
  • In vielen Bereichen ist der „War of Talents“ ein schlichter Verdrängungs-Wettbewerb. Der Arbeitgeber, der am attraktivsten ist, hat die besten Karten bei den begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen im Personalmarkt.

Was bedeutet Social Media Recruiting?

Social Media Recruiting Übersicht

  • Attraction ist der Bereich, unter den der Begriff „Employer Branding“ fällt, also den Arbeitgeber zu einer beliebten Marke zu machen. Ich nenne es gerne „die Braut schön machen“.  Dazu gehören alle Maßnahmen, die unsere Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Dazu gehört auch Awareness: Denn Präsenz ist ein wichtiger Faktor für Arbeitnehmer. Nur wer präsent ist, wird auch wahrgenommen.
  • Bewertungen fallen dabei auch unter diese Rubrik. Die sogenannte Unternehmens-Reputation ist enorm wichtig für die Darstellung nach außen. Neben den klassischen Bewertungs-Portalen spielen im Recruiting hauptsächlich Kununu und Job-Portale eine Rolle.
  • Unter die Rubrik Scouting gehören alle Maßnahmen zur Direkt-Ansprache von Kandidaten. Dazu eignen sich besonders die Business-Portale Xing und LinkedIn. Der Vorteil: Potentielle Kandidaten sind in der Regel mit kompletten Daten verfügbar. Von aktueller Position bis zum vollständigen Lebenslauf. Der Clou: Meist ist auch hinterlegt, ob der Kandidat offen für eine Ansprache ist. Für das professionelle Scouting gibt es von beiden Kanälen spezielle Lösungen: Xing Talent Manager und LinkedIn Recruiter

Die Stellen-Anzeige im Social Media Recruiting

  • Bei der klassischen Stellenanzeige ist laut einer Untersuchung von monster.de aus 2016 die deutsche Plattform noch klar vorne. Gefolgt von LinkedIn und Facebook. Selbst Instagram hat 2016 schon seinen Hut in den Ring geworfen.

Social Recruiting nach Kanälen

  • Wie man auch als kleines Unternehmen seinen Personal-Notstand mit einer kreativen Kampagne auf Facebook löst, zeigte die Metzgerei Hack aus Freising in sehr beeindruckender Weise.
  • Mindestens genau so kreativ, aber in erster Linie authentisch, war die ungewöhnliche Stellenanzeige der Glaserei Sterz in einem Facebook Video, belohnt mit viel Erfolg und enormer Reichweite (3.000.000 Aufrufe, 33.000-mal geteilt, 34 Bewerbungen).
  • Nicht ganz so legendär, aber ebenso gut ist das Video der Azubis aus dem Media Markt Stralsund. Probleme, die Ausbildungs-Plätze zu belegen, gibt es dort nicht mehr.

 

Wenn Sie mehr wissen wollen, lade ich Sie gerne in mein Seminar „Social Recruiting und Employer Branding“ ein.

 

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Urheberrecht und Social Media https://emarcon.de/urheberrecht-und-social-media/ https://emarcon.de/urheberrecht-und-social-media/#respond Mon, 07 Jan 2019 07:25:34 +0000 https://emarcon.de/?p=7705 Urheberrecht und Social Media: Einfach alles posten, was gefällt? [Gastbeitrag] Facebook, Instagram, Twitter und Co. sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch Firmen setzen daher zunehmend auf Social-Media-Portale, um ihr Unternehmen bekannter zu machen oder ihre Leistungen zu bewerben. Postings mit Bildern oder Videos erhalten dabei deutlich mehr Aufmerksamkeit als einfache Textbeiträge. Aber: Dürfen […]

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Urheberrecht und Social Media: Einfach alles posten, was gefällt?

[Gastbeitrag] Facebook, Instagram, Twitter und Co. sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch Firmen setzen daher zunehmend auf Social-Media-Portale, um ihr Unternehmen bekannter zu machen oder ihre Leistungen zu bewerben. Postings mit Bildern oder Videos erhalten dabei deutlich mehr Aufmerksamkeit als einfache Textbeiträge. Aber: Dürfen Bilder, Videos oder Texte einfach so geteilt werden? Wie passen Urheberrecht und Social Media zusammen?

Urheberrecht in Deutschland

Das deutsche Urheberrechtsgesetz (UrhG) definiert, welche Werke als schützenswert gelten und welche Ansprüche bzw. Rechte Urheber – vor allem bei einer Urheberrechtsverletzung – haben.

Häufig gilt ein Werk als schützenswert, wenn es eine Schöpfungshöhe besitzt. Laut § 1 UrhG betrifft dies Werke „der Literatur, Wissenschaft und Kunst“ und dabei insbesondere:

  • „Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme;
  • Werke der Musik;
  • Pantomimische Werke einschließlich der Werke der Tanzkunst;
  • Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst sowie Entwürfe solcher Werke;
  • Lichtbildwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden;
  • Filmwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Filmwerke geschaffen werden;
  • Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen.“ (vgl. § 2 UrhG)

Für Social-Media-Postings bedeutet das: Haben Sie das Bild, den Text oder das Video, welches Sie posten möchten, nicht selbst erstellt, benötigen Sie die Erlaubnis des Urhebers.

Liken, teilen und posten – Was ist zu beachten?

Ist ein „Gefällt mir“ eine Urheberrechtsverletzung?

Ob ein „Like“ eine Urheberrechtsverletzung darstellt, ist unter Juristen umstritten. Wird durch den „Like“ der Post im eigenen Profil angezeigt, könnte dies als Kopie und demnach auch als Verletzung des Urheberrechts gedeutet werden. Andererseits gibt es bereits Urteile, die einen „Like“ als „unverbindliche Gefallensäußerung“ bewerten (vgl. LG Hamburg, 10.01.2013 – 327 O 438/11). Ein simples „Gefällt mir“ würde so nicht als Verstoß gegen das Urheberrecht gelten.

Fremde Inhalte über Share-Buttons teilen

Beim „Teilen“ oder „Sharen“ ist die Rechtslage etwas klarer. Verwenden Webseiten sog. „Share-Buttons“ ist das Teilen der Inhalte in der Regel erlaubt. Denn durch die Verwendung der Share-Buttons stellt die Webseite /der Urheber selbst die Option zum Teilen der Inhalte zur Verfügung, was einem Einverständnis gleichkommt.

Doch Achtung! Viele Webseiten nutzen zur Illustration sog. „Stockfotos“. Um diese Bilder verwenden zu dürfen, bedarf es einer Lizenz, die im Vorfeld gekauft werden muss. Erst dann dürfen die Bilder verwendet werden. Benutzen Sie die Share-Buttons, teilen Sie in der Regel auch die Bilder. Ohne Nutzungsrechte begehen Sie allerdings eine Urheberrechtsverletzung. Achten Sie daher vor dem endgültigen Teilen darauf, diese Bilder aus Ihrem Beitrag wieder zu entfernen.

Gibt es auf der Webseite keine Share-Buttons, sollten Sie vor dem Teilen den Webseitenbetreiber anschreiben und sich sein Einverständnis zum Posten seiner Inhalte einholen oder gänzlich auf das Teilen verzichten.

Eigene Social-Media-Postings erstellen

Bilder und interaktive Inhalte sind auffälliger als reine Textpostings und haben folglich meist eine größere Reichweite. Deshalb greifen viele in ihren Postings auf solche Medien zurück. Urheberrechtlich auf der sicheren Seite sind Sie in der Regel, wenn Sie nur Dateien teilen, die Sie selbst erstellt haben. Sind aber bspw. auf Ihren Fotos Personen zu sehen, müssen diese in die Verbreitung und Veröffentlichung des Fotos eingewilligt haben.

Nutzen Sie fremde Inhalte, ohne die Erlaubnis dafür zu besitzen, droht eine Abmahnung. Selbst wenn Sie über eine Stockfotodatenbank – z. B. für ein Bild – die Nutzungslizenz erworben haben, schließt diese häufig nicht die Verbreitung auf Facebook, Instagram und Co. ein, da Sie dafür ggf. gesonderte Nutzungsrechte vereinbaren müssen.

Gleiches gilt für Bildbearbeitungen. Verändern Sie ein Bild, das Sie nicht selbst erstellt haben, geht das Urheberrecht nicht auf Sie über. Posten Sie das bearbeitete Bild, kann auch das eine Abmahnung zur Folge haben.

Bei Texten sollten Sie ebenfalls eine gewisse Vorsicht walten lassen. Schreiben Sie den Post selbst, haben Sie eigentlich nichts zu befürchten. Anders sieht es aus, wenn Sie Zitate nutzen, denn auch Text unterliegt dem Urheberrecht und darf nur mit Einwilligung des Urhebers kopiert und benutzt werden.

Es gibt allerdings auch „gemeinfreie Texte“. Hier ist das Alter entscheidend. Ist der Urheber des Textes seit mindestens 70 Jahren tot, gilt der Text meist als „gemeinfrei“. Zitate von Goethe oder Schiller können Sie demnach ohne Bedenken verwenden.

Was Sie beim Posten von Videos beachten sollten, können Sie hier nachlesen.

Abgemahnt! Und jetzt?

Zunächst gilt: Ruhe bewahren. Wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben, ist dieser häufig auch eine Unterlassungserklärung beigefügt. Diese soll verhindern, dass Sie zukünftig die in der Abmahnung benannte Urheberrechtsverletzung nochmal begehen.

Dennoch sollten Sie die Unterlassungserklärung nicht sofort unterschreiben. Das Abmahnschreiben zu ignorieren, ist allerdings auch keine gute Idee, da Sie ansonsten Fristen versäumen könnten.

Besser ist es, wenn Sie sich mit einem Anwalt in Verbindung setzen und die Abmahnung samt Unterlassungserklärung überprüfen lassen. Möglicherweise sind die geforderten Abmahnkosten zu hoch oder die Abmahnung selbst ist fehlerhaft. Der Anwalt kann in diesem Fall eine modifizierte Unterlassungserklärung aufsetzen und Sie außerdem über die weitere Vorgehensweise beraten.

„Urheberrecht und Social Media“ – Ein Gastbeitrag vom Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V

Lesen Sie auch über den Datenschutz in Social Media

Dieser Artikel Urheberrecht und Social Media erschien auf Der Social Media Berater.

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