Der Social Media Berater http://emarcon.de Social Media für Unternehmen Thu, 25 May 2017 12:21:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Social Media Reputation http://emarcon.de/social-media-reputation/ http://emarcon.de/social-media-reputation/#respond Mon, 22 May 2017 05:56:42 +0000 http://www.emarcon.de/?p=1125 Social Media Reputation ist eine Aufgabe, die gerne vernachlässigt wird, dabei ist sie doch so wichtig. „Was Google nicht findet, existiert nicht“ oder „Das Netz vergisst nichts“ sind so häufige Zitate über das Internet, dass kaum jemand weiss, von wem sie stammen. Die Aussagen darin sind nachhaltig. Wird über mich oder meine Firma im Netz […]

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Social Media Reputation ist eine Aufgabe, die gerne vernachlässigt wird, dabei ist sie doch so wichtig. „Was Google nicht findet, existiert nicht“ oder „Das Netz vergisst nichts“ sind so häufige Zitate über das Internet, dass kaum jemand weiss, von wem sie stammen. Die Aussagen darin sind nachhaltig. Wird über mich oder meine Firma im Netz nichts gefunden, dann bin ich so gut wie nicht präsent. Für jeden, der seine Arbeitskraft, Produkte oder eine Dienstleistung anbietet, ein haltloser Zustand. Allerdings ist das, was im Netz über uns steht, nicht immer das, was wir auch lesen wollen. Da das Internet nichts vergisst, müssen wir mit Bedacht darauf achten, was über uns berichtet oder geschrieben wird. Dass unser Leben, nicht zuletzt durch Social Media, öffentlicher wird, ist unvermeidlich. Nur – wie gehen wir damit um oder wie steuern wir das?

Dass die Personalabteilungen oder auf neudeutsch die Human Resources Abteilungen bereits ein großes Stück des Social Media Kuchens für sich beanspruchen, ist nicht neu. Auch Head Hunter und Personalagenturen durchforsten regelmäßig die einschlägigen Social Media Auftritte. Personaldienstleister können über eine Schnittstelle Zugriff auf die Daten der Xing-Mitglieder nehmen. So kommen per Knopfdruck die geeigneten Kandidaten mit vollständigen Lebensläufen aus Xing in die Datenbanken der Personaldienstleister. Wohl dem, der auf seine Social Media Reputation achtet und sie pflegt.

Wer glaubt, mit reiner Nichtpräsenz schlechter Reputation zu entgehen, irrt gewaltig. Denn auch daraus werden Kunden und Personaler ihre Schlüsse ziehen. In den meisten Fällen keine guten.

 

Social Media Reputation

Übrigens, sind Sie mit einer gepflegten Social Media Reputation auch für den „Third Screen“ gerüstet. Über gängige Applikationen werden Kontaktadressen aus Xing, Facebook, Google+ & Co. in die Kontakte der Smartphones und Tablets geschrieben. Ihre Geschäftspartner und Freunde haben so immer Ihre aktuellen Kontaktdaten parat. Sie können nicht mehr wie die Spuren im Sand einfach bei der nächsten Welle weggespült werden.

 

Unternehmens-Reputation

Sinngemäß gilt das auch für Firmen. Die Geschäftsanbahnung läuft heute zum Großteil über das Internet. Neue Kontakte werden im Netz überprüft, jeder, der heute einen neuen Kontakt aufnimmt oder einen neuen Lieferanten beurteilt, recherchiert dazu im Web.

Auch kleine Firmen, Handwerker, Freie Berufe und Läden müssen heute schon auf ihre Social Media Reputation achten. In der Touristik-Branche haben die Reise-, Hotel- und Flugbewertungsportale (= Social Media!) die Entscheidungsträger schon fest im Griff. Wer bucht schon ein Hotel, wenn 50 Gäste vorher davon abraten?

Mit den Location-based-Services wie Google Business oder Yelp werden für Gaststätten, Handwerker und Ladengeschäfte Bewertungen und Empfehlungen gesammelt. Wer hier die Nase vorn hat, kann das entscheidende Mehr an Kunden gewinnen, um erfolgreich zu sein. Ganz gewiefte Unternehmen bieten ihren Kunden ein kleines Extra (z.B. ein Glas Prosecco beim Einchecken im Hotel), wenn der Kunde gleichzeitig seine Aufmerksamkeit auf einem der Bewertungsportale kund tut.

Tipps für Ihre Social Media Reputation:

Für Firmen

  • Prüfen Sie, was im Netz über Sie geschrieben wird. Es muss nicht immer gleich ein Monitoring Programm sein. Beginnen Sie mit Google Alert
  • Achten Sie auf Ihre Bewertungen. Die wichtigsten Bewertungsportale
  • Glänzen Sie nicht mit Abwesenheit in den Social Media, sondern präsentieren Sie öffentlich Ihre guten Seiten.
  • Lassen Sie Social Media Accounts nicht einfach verwaisen. Wenn Sie sie nicht mehr nutzen wollen, löschen Sie sie!

Für Privatpersonen

  • Stellen Sie keine kompromittierenden Schnappschüsse ins Netz. Besonders Jugendliche sind sich der Gefahr nicht bewusst, dass die Bilder spätere Berufschancen beeinflussen können. Generell gilt, geben Sie nur ins Netz, was Sie auch sonst öffentlich zeigen würden. Die Schnappschüsse von der letzten Party hängen Sie ja auch nicht ans Schwarze Brett.
  • Prüfen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen in Ihre Social-Media-Präsenzen. Sie müssen wissen, wenn Sie auf Fotos markiert werden, oder von wem Sie gesehen und gesucht werden können.

 

photo credit: krossbow via photo pin cc

Autor: Josef Rankl

 

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Facebook Anzeigen selbst erstellen – In 7 Schritten zum Erfolg http://emarcon.de/facebook-anzeigen-selbst-erstellen/ http://emarcon.de/facebook-anzeigen-selbst-erstellen/#respond Tue, 02 May 2017 07:12:07 +0000 http://emarcon.de/?p=6314 Einfache Facebook Anzeigen können Sie mit ein wenig Übung selbst erstellen. Mit dieser Anleitung erhalten Sie einen Überblick und Einstieg in die Facebook Ads. Es ist gar nicht so schwer, und es lohnt sich meistens, kleine Aktionen in Facebook Ads selbst zu erstellen und zu verwalten. Wenn Sie regelmäßig Facebook Anzeigen schalten wollen oder den […]

Dieser Artikel Facebook Anzeigen selbst erstellen – In 7 Schritten zum Erfolg erschien auf Der Social Media Berater.

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Einfache Facebook Anzeigen können Sie mit ein wenig Übung selbst erstellen. Mit dieser Anleitung erhalten Sie einen Überblick und Einstieg in die Facebook Ads. Es ist gar nicht so schwer, und es lohnt sich meistens, kleine Aktionen in Facebook Ads selbst zu erstellen und zu verwalten.

Wenn Sie regelmäßig Facebook Anzeigen schalten wollen oder den Einsatz von erweiterten Zielgruppen wie Custom-Audiences oder Look-Alike Zielgruppen planen, lohnt sich die Hilfe durch Profis. Auch bei größeren Budgets hat sich der Social Media Berater schnell amortisiert.

Nicht einfach nur den Beitrag boosten

Was Facebook sehr gut kann, ist seinen Nutzern zu jedem Beitrag schnell mal 5 bis 10 Euro zu entlocken, das sogenannte Post-Boosting. Wer diesen Weg wählt, sollte wissen, dass die Möglichkeiten hier limitiert sind. Wer seine Anzeigen über den Werbeanzeigen-Manager erstellt, kann sie wesentlich filigraner und treffsicherer (und damit erfolgreicher) einstellen. Wenn Sie noch keinen haben, können Sie ihn hier erstellen: Werbeanzeigen-Manager.

Facebook Ads Kampagnen Struktur

Zuerst brauchen Sie einen kurzen Überblick zur Struktur von Facebook Werbekampagnen. Denn jede Kampagne ist in Werbeanzeigen-Gruppen und Werbeanzeigen untergliedert.

Facebook Anzeigen Struktur

In der Kampagnen-Ebene legen Sie die Ziele der Werbeaktion fest. Jede Kampagne kann mehrere Werbeanzeigen-Gruppen beinhalten. In der Werbeanzeigen-Gruppe legen Sie die Zielgruppe, die Platzierung und das Budget fest. Wenn Sie die gleichen Anzeigen an unterschiedlichen Zielgruppen testen wollen, brauchen Sie zu jeder Zielgruppe eine eigene Werbeanzeigen-Gruppe. In jeder Gruppe können Sie bis zu sechs verschiedene Anzeigenmotive schalten.

Kampagnen-Ziele wählen

Steigerung der Bekanntheit:

  • Seiten-Beiträge bewerben
  • Seiten hervorheben
  • Menschen in der Nähe meines Standortes erreichen
  • Markenbekanntheit steigern
  • Reichweite vergrößern

Um mehr Aktionen zu erhalten:

  • Menschen auf eine Webseite oder Landingpage leiten
  • Installationen einer App erhalten
  • Teilnehmer für Veranstaltungen werben
  • Videoaufrufe erhalten
  • Leads für Unternehmen generieren

Conversions erhalten

  • Conversions auf einer Webseite erhalten
  • Interaktion in einer App erhalten
  • Angebote erstellen
  • Ganze Produktkataloge bewerben
  • Menschen in ein lokales Geschäft bringen

Einstellungen in der Werbeanzeigen-Gruppe

Zielgruppe

Wenn Sie schon Zielgruppen oder Custom-Audiences abgespeichert haben, können Sie zuerst auswählen, ob Sie auf eine der Vorlagen zurückgreifen möchten.

Zur Eingrenzung des Standortes können Sie Länder auswählen oder Städte (mit einem Umkreis von 17 bis 80 km). Wenn Sie das Ziel „Menschen in der Nähe des Standortes erreichen“ gewählt haben, können Sie ab einem Kilometer im Umkreis der genauen Adresse werben. Vergessen Sie nicht vorher auszuwählen, ob die Personen dauerhaft an dem Ort wohnen oder einfach nur mal da waren!

Die soziodemografischen Daten lassen sich durch das Alter (ab 13 Jahren) und das Geschlecht definieren. Bitte geben Sie nur eine Sprache vor, wenn es eine Ausnahme sein soll. Zum Beispiel Menschen, die in Deutschland wohnen und türkisch sprechen. Wenn Sie deutsch in Deutschland wählen, grenzen Sie die Zielgruppe unnötig stark ein, weil viele Nutzer keine Angaben zur Sprache machen.

Interessens-Merkmale

Unter „Detailliertes Targeting“ finden Sie nun die Sahnehäubchen. Suchen Sie nach genau den Begriffen, die Ihre Zielgruppe am besten beschreiben oder zur Zielgruppe passen. Wenn Sie Facebook Anzeigen selbst erstellen, können Sie viel ausprobieren und viele Merkmale gleichzeitig mit einschließen

Es funktionieren auch Kombinationen, indem Sie Merkmale ausschließen, von denen Sie wissen, dass Sie so gar nicht zu Ihrer Zielgruppe passen.

In der Verbindungsart stellen Sie ein, ob die beworbene Zielgruppe schon Fans Ihrer Fanpage sein dürfen oder nicht. Das macht Sinn, wenn Sie neue Fans gewinnen wollen. Oder im anderen Fall, wenn Sie mit einem Angebot nur für Fans werben wollen.

Tipp: Haben Sie es auch schon erlebt: auf Ihre Anzeige reagieren nur Personen aus dem arabischen Sprachraum? Schließen Sie bei den Interessens-Merkmalen die Expats (alle) aus. Expatriate sind Menschen, die in einem anderen Land / Sprachraum wohnen als dem, indem sie aufgewachsen sind.

Platzierungen

Wenn Sie der automatischen Platzierung vertrauen, wird Ihre Werbeanzeige überall dort geschalten, wo Sie vom Format her passt. Inklusive Instagram und dem externen Werbenetzwerk von Facebook. Es lohnt sich, die Platzierungen manuell einzustellen.

Tipp: Prüfen Sie später auf Anzeigen-Ebene, wie Ihre Anzeige in den einzelnen Plätzen wirkt und wählen gegebenenfalls neu aus.

Budget

Facebook arbeitet im Gebots-Verfahren. Je nachdem, wie viele andere Gebote auf Ihre Zielgruppe mitbieten, erhöht sich der Preis. Neben dem Gebot ist die Qualität ein wichtiger Faktor. Je besser Ihre Werbung bei der Zielgruppe funktioniert, desto geringer wird Ihr Mindest-Gebots-Preis.

Tipp: Beim Qualitäts-Faktor können Profis mit einigen Kniffen viel Boden gut machen. Wenn Sie Facebook Anzeigen selbst erstellen, lohnt es sich, die Kampagnen ab und zu nicht nur zu optimieren, sondern auch neu aufzusetzen.

Facebook Anzeigen selbst erstellen

Die Profi-Hilfe für Ihre Facebook-Ads: Der Social Media Berater

 

Sie können zwischen Tages- und Laufzeit-Budget wählen. Die Laufzeit-Variante ist in der Regel günstiger, allerdings fehlt Ihnen dabei die Kontrolle bzw. Übersicht, wann die Anzeigen geschaltet werden. Im Ernstfall ganz am Ende des Zeitraums (oder gar nicht, wenn das Gebot zu niedrig war).

Sie können auch zwischen CPC (Kosten pro Klick) und einem Tausender-Preis (CPM = Cost per Mille) wählen. Wenn Sie genau wissen, wie viel Ihnen ein Klick wert ist, verwenden Sie diese Variante.

Die Anzeige

Bilder

Sie können zwischen einzelnen Bildern, einer Karussell-Anzeige, einer Slide-Show oder einem Video wählen. Fortgeschrittene und Shop-Betreiber können sich zudem an Canvas und den neuen Sammlungen versuchen. Achten Sie auf die jeweils empfohlenen Formate für die Bilder und Videos. Sie unterscheiden sich deutlich von Variante zu Variante.

Sie können bis zu 6 verschiedene Bilder pro Anzeige verwenden. Facebook wird automatisch die besten Bilder am häufigsten ausspielen.

Tipp: Wenn Sie keine eigenen Bilder haben, wählen Sie aus der Rubrik „Kostenlose Standardbilder“. Hier haben Sie kostenlos Zugriff auf einen riesigen Pool an Fotos der renommierten Bildstock-Agentur Shutterstock.

Für Canvas und Karussell können Sie bis zu 10 Bilder (und Videos) verwenden. Die Karussell-Anzeige ist zum Beispiel sehr erfolgreich bei Anzeigen mit mehreren Shop-Artikeln. Oder wenn es einen Artikel in mehreren Variationen zu kaufen gibt.

Text und Links

Zu guter Letzt geben Sie noch an, zu welcher Fanpage Ihre Anzeige gehört, platzieren Ihren Text und gegebenenfalls den Call-To-Action Button. Geben Sie sich Mühe beim Texten, denn erst mit den richtigen Zeilen wird das Anzeigen-Motiv zu einer erfolgreichen Werbe-Anzeige. Mehr zu gutem Text auch bei „Keywordtexten für Blogs und Social Media“

Zusammenfassung Tipps

  • Boosten Sie nicht einfach nur Ihren Beitrag, sondern wählen Sie den Weg über den Werbeanzeigen-Manager. Sie haben dadurch deutlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung.
  • Haben Sie es auch schon erlebt: auf Ihre Anzeige reagieren nur Personen aus dem arabischen Sprachraum? Schließen Sie bei den Interessens-Merkmalen die Expats (alle) aus. Expatriate sind Menschen, die in einem anderen Land / Sprachraum wohnen als dem, indem sie aufgewachsen sind.
  • Prüfen Sie später auf Anzeigen-Ebene, wie Ihre Anzeige in den einzelnen Plätzen wirkt und wählen gegebenenfalls neu aus.
  • Beim Qualitäts-Faktor können Profis mit einigen Kniffen viel Boden gut machen. Wenn Sie Facebook Anzeigen selbst erstellen, lohnt es sich, die Kampagnen ab und zu nicht nur zu optimieren, sondern auch neu aufzusetzen.
  • Wenn Sie keine eigenen Bilder haben, wählen Sie aus der Rubrik „Kostenlose Standardbilder“. Hier haben Sie kostenlos Zugriff auf einen riesigen Pool an Fotos der renommierten Bildstock-Agentur Shutterstock.
  • Wenn Sie Hilfe für Ihre Anzeigen benötigen, fragen Sie Ihren Social Media Berater.

 

Besuchen Sie das Seminar zum Thema (Nur München) „Facebook Ads und Marketing 2.0“

Autor: Josef Rankl

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Blog Traffic und Verknüpfung mit Social Media http://emarcon.de/blog-traffic-und-verknuepfung-mit-social-media/ http://emarcon.de/blog-traffic-und-verknuepfung-mit-social-media/#comments Mon, 24 Apr 2017 06:13:58 +0000 http://emarcon.de/?p=6290 Für Blog Traffic kennen wir drei relevante Quellen: Stammleser, Traffic über Google und via Social Media. Wie Sie diese drei Quellen aufbauen und optimieren, stelle ich Ihnen gerne in diesem Beitrag vor. 1. Abonnenten und Stammleser Regelmäßige Leser sind das Herz Ihres Blogs. Abonnenten folgen Ihrem Blog, weil sie Ihr Thema interessiert und Ihre Meinung […]

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Für Blog Traffic kennen wir drei relevante Quellen: Stammleser, Traffic über Google und via Social Media. Wie Sie diese drei Quellen aufbauen und optimieren, stelle ich Ihnen gerne in diesem Beitrag vor.

1. Abonnenten und Stammleser

Regelmäßige Leser sind das Herz Ihres Blogs. Abonnenten folgen Ihrem Blog, weil sie Ihr Thema interessiert und Ihre Meinung schätzen. Pflegen Sie Ihre Abonnenten, denn Sie fungieren auch als Antennen für die Leistungsdichte Ihres Schreibens. Wenn sich die Qualität Ihrer Artikel verändert, erfahren Sie es von Ihnen zuerst.

Ihre Stammleser sind in der Regel auch die aktivsten Interakteure mit den meisten Fragen und Kommentaren. Und vor allem sind das Ihre Kunden oder zumindest potentielle Kunden, Multiplikatoren oder Influencer.

Regelmäßige Leser gewinnen Sie durch gute Artikel (neudeutsch auch schon mal Content Marketing genannt). Wer sich unterhalten fühlt und Nutzwert aus dem Gelesenen ziehen kann, will sich den nächsten Artikel nicht entgehen lassen.

Ein klassischer Weg, um regelmäßig über die neuesten Artikel informiert zu werden, ist der Newsletter. Bieten Sie regelmäßig eine Zusammenfassung Ihrer Beiträge in diesem Format an. Im Newsletter können Sie weitere aktuelle Informationen und Angebote zusammen stellen und kompakt versenden. Ich biete für mein Blog zum Beispiel eine monatliche Zusammenfassung im Newsletter-Format an.

Eleganter und aktueller sind RSS-Feeds. Der Abonnent wird sofort nach Erscheinen des Artikels informiert und nicht erst viel später in einem Newsletter. Professionelle Leser wie zum Beispiel Journalisten nutzen dieses Tool sehr gerne. Lesen Sie mehr zu den Möglichkeiten der RSS-Feeds. Tipp: Tragen Sie Ihr Blog in RSS-Verzeichnisse ein (Beispiel RSS-Verzeichnis.de)

Zusammenfassung:

  • Schreiben Sie hochwertige Artikel
  • Bieten Sie einen Newsletter an
  • Bieten Sie Ihr Blog als RSS-Feed an

 

2. Google Traffic für Blogs

Blog Traffic kommt zu einem Großteil über Google (in Deutschland ist der Marktanteil von Google am Suchmaschinen-Traffic um die 95 %). Für ein Gros der Blogs ist Traffic über Suchmaschinen die wichtigste Quelle.

Das Traffic-Geheimnis von Blogs

Stellen Sie sich eine durchschnittliche Webseite vor mit einer Startseite, Produkt- oder Dienstleistungs-Übersicht, Kontaktseite, Impressum usw. Der Besitzer der Seite, nennen wir ihn Alpha, schafft es, alle 20 Seiten auf ein Keyword zu optimieren, die für ihn bei Google ranken sollen und Besucher auf die Webseite bringen. Sein Mitbewerber Beta hat eine gleich große Seite und ein Blog auf der Seite integriert. Er schreibt jede Woche einen neuen Artikel, den er jeweils auf ein neues Keyword optimiert. Schon nach einem Jahr hat der Mitbewerber Beta 52 mehr Seiten (also 72) und dadurch ein Mehrfaches an Traffic als Alpha.

Tipp:

Mehr Traffic für Ihren Blog ausführlich bei „Keywordtexten für Blogs und Social Media„.

3. Blog Traffic via Social Media

Die dritte große Quelle für mehr Webseiten-Besucher sind soziale Medien.

3.1 Community aufbauen

Finden Sie die für Ihre Zielgruppe relevanten Social-Media-Kanäle und bauen dort mit tollen Inhalten und gutem Marketing eine interessierte (Achtung: Für Ihr Blog-Thema!) Community auf. Nutzen Sie die Möglichkeiten von Gewinnspielen, Videos, Fotos, Empfehlungen, Kommentaren und geteilten Inhalten, um Ihre Leser zu begeistern.

3.2 Blog mit Social Media verknüpfen

Jetzt können Sie Ihrer Social-Media-Community regelmäßig Ihre aktuellen Blog-Artikel zum gleichen Thema zuführen. Auf Social-Media landen herausragende Teaser-Texte und aufregende Fotos, die neugierig machen und den Leser auf Ihre Seite (Blog) verlinken. Am besten machen Sie das automatisiert. Nutzen Sie dazu die bereits unter 1. genannte Technik der RSS-Feeds. Es gibt eine große Auswahl an Tools, die Ihnen dabei helfen.

Blog Traffic und Verknüpfung mit Social Media

3.2 Virale Effekte nutzen

Wie Sie in dem Bild oben sehen, erreichen Sie mit Ihren begeisternden Blog-Artikeln nicht nur Ihre Community auf Facebook, Twitter, Google+ und Co., sondern auch deren Kontakte. Dann nämlich, wenn Ihre Fans und Follower Ihre Beiträge liken, teilen und/oder kommentieren. Das sind die Grundfunktionen von Social Media.

Fördern Sie diese Effekte aktiv, indem Sie explizit zum Handeln auffordern (= Call to Action). Laden Sie zum Teilen ein und beantworten Sie Fragen und Kommentare.

4. Sonstige Quellen für mehr Blog Traffic

Es gibt noch viele Below-The-Line Aktivitäten, die Sie nicht außer Acht lassen dürfen. Befreunden Sie sich mit anderen Blogs (bzw. deren Autoren) und verweisen Sie gegenseitig aufeinander. Nehmen Sie an Blogparaden teil. Schreiben Sie Gastartikel an anderen Stellen und laden Sie Gastautoren ein, Ihr Blog zu bereichern.

Und nicht zuletzt hilft auch aktive PR und bezahlte Werbung (zum Beispiel Adwords).

 

Autor: Josef Rankl

 

 

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Social Media Content als Dienstleistung im ZIPERA-Prinzip http://emarcon.de/social-media-content-als-dienstleistung-150706/ http://emarcon.de/social-media-content-als-dienstleistung-150706/#respond Mon, 03 Apr 2017 06:02:37 +0000 http://emarcon.de/?p=4986 Professioneller Social Media Content ist ein begehrtes Gut. Nicht umsonst ist Content Marketing eines der aktuell am häufigsten zitierten „Buzzwords“ der Branche. Die Qualität der Inhalte ist aber nicht nur entscheidend für den Erfolg von Social Media Aktivitäten, es ist auch der größte Zeit- und Kostenfaktor! Redaktion will gelernt sein, deswegen ist Social Media Content […]

Dieser Artikel Social Media Content als Dienstleistung im ZIPERA-Prinzip erschien auf Der Social Media Berater.

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Professioneller Social Media Content ist ein begehrtes Gut. Nicht umsonst ist Content Marketing eines der aktuell am häufigsten zitierten „Buzzwords“ der Branche. Die Qualität der Inhalte ist aber nicht nur entscheidend für den Erfolg von Social Media Aktivitäten, es ist auch der größte Zeit- und Kostenfaktor! Redaktion will gelernt sein, deswegen ist Social Media Content als Dienstleistung von externen Profis meist die günstigere Alternative zum Selbermachen.

Erfolgsfaktoren eines guten Social Media Contents

Das ZIPERA Prinzip

  • ZIELE – Es existiert eine Social Media Strategie. Denn nur, wer sein Ziel kennt, kann seinen Content und seine Inhalte danach ausrichten.
  • INTERAKTION – Social Media ist Mitmach-Marketing. Funktionierende Inhalte leben von der Interaktion. Die Leser befinden sich auf Augenhöhe mit den Kanälen. Guter Social Media Content animiert zur Diskussion.
  • PLANUNG –  Der Einsatz von langfristigen Redaktionsplänen ermöglicht die Abstimmung mit allen anderen Kommunikationskanälen eines Unternehmens. Wichtige Termine gehen nicht mehr unter. Bei der Beschaffung kann rechtzeitig vorgearbeitet werden. Und sogar die notwendige Spontanität will geplant sein.
  • EFFIZIENZ – Für jeden Social Media Kanal gibt es betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen. Wer am effizientesten arbeitet, generiert die höchste Qualität zum vorgegebenen Preis. Gute Redakteure haben ihre Quellen im Griff, nutzen abgestimmte Dashboards und Redaktionssysteme und haben ihre Workflows definiert und optimiert.
  • REGELMÄSSIGKEIT – Spitzenzeiten zu Messen etc.  und Urlaub von Mitarbeitern sind der größte Feind von intern geführten Social Media Kanälen. Ihre Leser akzeptieren Funkstille genauso wenig wie die Algorithmen von Facebook (NFR News Feed Rank).
  • ANALYSE – Nach dem Posting ist vor dem Posting. Wir vergessen nur allzu oft, dass der Köder dem Fisch schmecken muss, nicht dem Angler. Eine gute Analyse der vorangegangenen Postings ist die Grundlage für die Optimierung der Posting Strategie und Steigerung des Qualitäts-Niveaus der Inhalte.

Social Media Content als Dienstleistung?

Social Media Dienstleister machen vieles besser. Sie haben mehr Erfahrung, die besseren Schreiber sowie oft die besseren Tools. Sie planen strikter und verfügen über mehr Quellen und größere Netzwerke zur Beschaffung von Content. Oft braucht es mehr Abstand zu den vielen Interna, um freier und erfolgreicher gute Inhalte auf den Weg zu bringen.

Interne Redakteure stehen für mehr Authentizität, für bessere Vernetzung mit internen Geschehnissen.

Wer die Vorteile von externen Dienstleistern für besseren Social Media Content nutzen will, schafft über eng abgestimmte Redaktionspläne den Link zu den Interna. Die Mitarbeiter des Auftraggebers müssen „sozialisiert“ werden: Für relevante Mitarbeiter ist es normal und geübt, bei Firmenveranstaltungen, Messen oder sonstigen Anlässen Fotos zu schießen, die für Social Media genutzt werden können. Natürlich gleich mit den schriftlichen Einverständnissen der abgebildeten Personen und Kurztexten.

Externe Redakteure schaffen Ihnen zudem Rechtssicherheit. Die Profis kennen die Probleme und Unsicherheiten, wenn es um Urheberrecht bei Bild UND Text geht.

Wenn Ihre interne Content Produktion suboptimal funktionert, dann entlasten Sie sich doch mit Profis. Unterm Strich ist es wahrscheinlich günstiger für Sie, bestimmt erfolgreicher, auf alle Fälle können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren. Fragen Sie uns einfach!

Ich lade Sie gerne ein, nutzen Sie unsere Quellen für Ihre Social Media Kanäle:

Social Media Content als Dienstleistung

 

Tipps für Social Media Content Produktion:

  • Kennen Sie die Liste der Gedenk- und Aktionstage? Da findet jeder seinen besonderen Tag. Vom Tag des Kusses bis zum Tag des Bieres ist alles dabei.
  • Nutzen Sie Monitoring wie den Google Alert, um das Internet automatisiert nach gutem Content abzuhören.
  • Setzen Sie RSS-Feeds ein, um relevante Blgos von Fachinformationen und Mitbewerbern zu abonnieren

Autor: Josef Rankl

 

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Was Facebook über Sie weiß http://emarcon.de/was-facebook-ueber-sie-weiss/ http://emarcon.de/was-facebook-ueber-sie-weiss/#respond Mon, 27 Mar 2017 06:35:31 +0000 http://emarcon.de/?p=6255 Was Facebook über Sie weiß, ist kein Geheimnis, denn Facebook gewährt uns Zugriff zu den Daten, die es über uns speichert. Natürlich nicht ohne Grund und Eigennutz. Denn nur, wenn die Daten stimmen, haben alle etwas davon. Und das erklärt sich ganz leicht: Wer hat sich nicht schon einmal gewundert, dass er Werbung für Kinderwägen […]

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Was Facebook über Sie weiß, ist kein Geheimnis, denn Facebook gewährt uns Zugriff zu den Daten, die es über uns speichert. Natürlich nicht ohne Grund und Eigennutz. Denn nur, wenn die Daten stimmen, haben alle etwas davon. Und das erklärt sich ganz leicht:

Wer hat sich nicht schon einmal gewundert, dass er Werbung für Kinderwägen und Schnuller angezeigt bekommt, obwohl er gar keine Kinder hat. Werbung für Riesen-Burger, obwohl er doch Vegetarier ist und so weiter. Jeder kennt seine Beispiele.

Dafür kann es zwei Gründe geben. Entweder der Werber hat seine Anzeigen-Kampagne völlig falsch eingestellt und verstreut mit der berüchtigten Gießkanne sein Werbebudget, oder Facebook hat schlichtweg die falschen Daten gespeichert.

So sammelt Facebook Daten

Facebook ist bekanntlich einer der großen Daten-Kraken. Die Nutzung von Facebook ist kostenlos. Erst mit dem Sammeln von Daten kommt der eigentliche Geschäftszweck zum Zug – das Ausspielen von Werbung. Und das hat Facebook perfektioniert. Denn je besser die Anzeige zum Adressaten passt, desto besser für alle drei Parteien. Der Werber hat mehr Erfolg. Bei mehr Erfolg wird der Weber mehr und öfter Geld investieren, was Facebook mehr Einnahmen beschert. Und der Beworbene? Profitiert natürlich auch. Denn wer nur noch Werbung sieht, die ihn tatsächlich interessiert, hat nicht nur konkreten Nutzen daraus, sondern wird es nicht einmal mehr als Werbung empfinden.

Mit jedem Klick, jedem Like und jedem Kommentar hinterlassen wir auf Facebook Spuren und Daten. Welche Musik uns gefällt, welche Videos wir sehen, welche Prominente uns interessieren. Wonach wir suchen und was wir finden. Alles wird gespeichert und wird zu unserem Daten-Profil.

So prüfen Sie, was Facebook über Sie weiß

Ich zeige Ihnen 3 Möglichkeiten, die alle zum gleichen Ziel führen.

  • Entweder Sie folgen direkt diesem Link: Zu den Einstellung
  • Oder Sie gehen über Einstellungen Ihres Facebook Profiles in nur 4 Schritten:

Was Facebook über Sie weiß

  • Oder Sie nutzen ein PlugIn im Chrome Browser, das Sie mit nur einem Klick zu den Einstellungen führt: Chrome Plugin

Löschen Sie jetzt alle Merkmale, die nicht zu Ihnen passen.

 

Autor: Josef Rankl

 

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Facebook im B2B-Marketing http://emarcon.de/facebook-im-b2b-marketing/ http://emarcon.de/facebook-im-b2b-marketing/#respond Mon, 06 Mar 2017 05:30:19 +0000 http://emarcon.de/?p=6218 Setzen Sie bereits gezielt Facebook im B2B-Marketing ein? Meist werden Kanäle wie Xing, LinkedIn und Twitter bevorzugt zusammen mit den Marketing-Zielen im Business-to-Business Geschäft genannt. Aber es gibt 6 gute Gründe, nicht auf Facebook zu verzichten. Lesen Sie welche, mit Beispielen: 1. Die unglaubliche Reichweite Facebook ist mit Abstand der Social-Media-Kanal mit der größten Reichweite. […]

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Setzen Sie bereits gezielt Facebook im B2B-Marketing ein? Meist werden Kanäle wie Xing, LinkedIn und Twitter bevorzugt zusammen mit den Marketing-Zielen im Business-to-Business Geschäft genannt. Aber es gibt 6 gute Gründe, nicht auf Facebook zu verzichten. Lesen Sie welche, mit Beispielen:

1. Die unglaubliche Reichweite

Facebook ist mit Abstand der Social-Media-Kanal mit der größten Reichweite. 28 Mio. aktive Nutzer gibt es allein in Deutschland. Mehr als jeder Dritte Deutsche und jeder Zweite Internetnutzer sind auf Facebook aktiv. Die Rolle von Facebook im B2B-Marketing wird schnell klar. Auch B2B-Entscheider sind auf Facebook.

Nur TV und Radio bieten größere Reichweiten. Bei diesen Medien muss der Werber aber großes Geld in die Hand nehmen, während Facebook mit kleineren Budgets ohne die große Gießkanne auskommt.

2. Maßgeschneiderte Werbung

Auf Facebook dominiert die interessensgesteuerte Werbung (im Gegensatz zur keywordgesteuerten oder suchgesteuerten Werbung auf Google). Und da hat Facebook einiges zu bieten, denn über die Interessen und Emotionen seiner Nutzer weiß Facebook Bescheid. Damit lassen sich auch B2B-Entscheider finden. Das Retargeting Pixel ermöglicht den gezielten Zugriff auf Webseiten-Besucher. Das passt auch für den Business-Bereich. Neue Werbeformen wie die Lead-Ads oder Canvas machen es noch einfacher. (Interesse an ausgefeilten Facebook Ads? Ich berate Sie gerne.)

Aber auch Pull-Strategien lassen sich sehr gut umsetzen. Die Firma Truck-line vertreibt Light-Bars und Bull-Bars an LKW-Werkstätten, meist als Zusatzausstattung für neue LKW. Über die Facebook-Seite findet Truck-line europaweit eine riesige Trucker-Gemeinde, die begeistert der Fanpage folgen. Die Nachfrage nach den Light- und Bull-Bars hat sich signifikant erhöht.

3. Customer Service

Der Kundendienst  – oder neudeutsch Customer Service – kann durch Facebook spürbar entlastet werden. Es braucht keine langen Telefon-Warteschleifen mehr. Im Titelbild lässt sich anzeigen, wann der Post beantwortet wird (gesehen auf der Fanpage der Fluglinie KLM).

Aber Vorsicht: Der kluge Unternehmer baut für den Customer Support eine zweite Fanpage. 1&1 Hosting macht es vor. Im B2C-Bereich sind Support-Seiten noch beliebter: Siehe Telekom hilft.

4. Recruiting und Employer-Branding

Generell ist das Recruiting eine der Hauptfunktionen von Social-Media, so auch für Facebook im B2B-Marketing. Die Liste von gelungenen B2B-Fanpages, die nur die Personalsuche und Personalbindung zum Ziel haben, ist lang. Facebook ist in erster Linie ein Kommunikations-Kanal. Darüber lässt sich das Innenleben eines Unternehmens bestens darstellen; Events von und für Mitarbeiter, Stellengesuche, wie Fortbildung funktioniert und wie Mitarbeiter über das Unternehmen denken. Vorbildlich gemacht zum Beispiel von der Maschinenfabrik Reinhausen und der Krones AG.

5. Just for Fans

Je technischer und größer, desto besser. Große Maschinen haben Männeraugen schon immer leuchten lassen. Wer im B2B-Bereich Maschinen herstellt, erlaubt einer technik-affinen Fangemeinde, am besten auf Facebook, die schönsten Blicke hinter die Kulissen, Einblicke, die sonst nirgendwo gewährt werden.  Gibt es Schöneres? So nebenbei wächst die Bekanntheit und das eine oder andere B2B-Marketing-Ziel wird im Vorbeigehen erledigt. Beispiel gefällig? Hätten Sie gedacht, dass die Fanpage von Lufthansa Cargo über 160.000 Fans begeistern kann? Wenn Sie aber die fantastischen Bilder und Geschichten auf der Seite lesen, verstehen Sie schnell, worum es geht.

6. Crowd-Sourcing, Crowd-Funding

Wer erst mal eine große Fan-Gemeinde auf Facebook sein eigen nennt, kann auch die Schwarm-Intelligenz der Gruppe nutzen. Crowd-Sourcing ist der kleine Bruder der Marktforschung, nur viel schneller, günstiger und effektiver. Und wer frisches Kapital braucht, muss heute nicht mehr zur Bank gehen. Crowd-Funding-Kampagnen bieten auch im B2B-Bereich finanzielle Unabhängigkeit.

 

Autor: Josef Rankl

 

 

 

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Facebook Reichweite erhöhen mit start a fire – Social Media Helferlein #31 http://emarcon.de/facebook-reichweite-erhoehen-mit-start-a-fire-social-media-helferlein-31/ http://emarcon.de/facebook-reichweite-erhoehen-mit-start-a-fire-social-media-helferlein-31/#respond Mon, 06 Feb 2017 05:30:33 +0000 http://emarcon.de/?p=6173 Wenn Sie mit einfachen Mitteln Ihre Facebook Reichweite erhöhen möchten, schaffen Sie das schnell und völlig automatisch mit dem Social Media Helferlein #31 „Start a Fire“. Das Programm unterstützt nicht nur Ihren Content, den Sie über Facebook verteilen, sondern auch den über viele andere Kanäle. „Start a fire“ funktioniert, wenn Sie mit kuratiertem Content arbeiten. […]

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Wenn Sie mit einfachen Mitteln Ihre Facebook Reichweite erhöhen möchten, schaffen Sie das schnell und völlig automatisch mit dem Social Media Helferlein #31 „Start a Fire“. Das Programm unterstützt nicht nur Ihren Content, den Sie über Facebook verteilen, sondern auch den über viele andere Kanäle. „Start a fire“ funktioniert, wenn Sie mit kuratiertem Content arbeiten.

Inhalte kuratieren heißt, Sie sammeln wichtige Informationen, interessante Artikel und Posts zu einem bestimmten Thema, über das Sie auf Ihrer Facebook Seite oder anderen Social-Media-Kanälen informieren. Es entsteht eine win-win-win-Situation. Ihre Leser bekommen einen von Ihnen handverlesenen, qualitativ hochwertigen Newsfeed. Sie genießen die volle Aufmerksamkeit Ihrer Leser und können Ihre eigenen Artikel regelmäßig in einem starken und hoch frequentierten Newsfeed platzieren. Die Quellen der von Ihnen kuratierten Inhalte erzielen durch Ihr Teilen mehr und zusätzliche Reichweite.

Start a fire setzt in dieser 3-fachen Win-Situation noch eins drauf. Ähnlich wie in einer Symbiose zwischen Clownfisch und Anemone. Die Anemone schützt den Fisch mit ihren für andere Tiere giftigen Tentakeln, während der Clownfisch Fress-Feinde der Pflanze vertreibt und die Tentakeln sauber hält. Beide profitieren voneinander.

So funktioniert es: Wenn Sie fremden Content über Ihre Kanäle teilen, erhalten Sie über Start a fire zusätzliche Aufmerksamkeit. Melden Sie sich einmal auf der Plattform an. Danach können Sie jeden Link, den Sie teilen möchten, erst einmal auf Start a fire kopieren und umwandeln lassen. Posten Sie nun den Link, den Start a fire Ihnen ausgibt. Die Zielseite bleibt dieselbe, allerdings wird nun rechts unten auf der externen Zielseite eine Badge angezeigt; mit Ihrem Profil und zwei Ihrer besten Empfehlungen Ihrer eigenen Artikel, die dadurch mehr Reichweite und Aufmerksamkeit erfahren. So binden Sie Ihre eigene Reputation viel stärker in die weiterempfohlenen Artikel ein und bleiben länger präsent.

Facebook Reichweite erhöhen mit start a fire badge

Den Start a fire Badge automatisieren

  • Wie in dem Bild oben zu sehen, lässt sich der Badge mit Facebook, Twitter und Pinterest verknüpfen. So bietet jeder geteilte Link zusätzlichen Aufbau der eigenen Community.
  • Start a fire lässt sich mit Pinterest soweit verknüpfen, dass der Badge auch bei neu gepinnten Bildern auf Pinterest mit angezeigt wird.
  • Wer wie ich mit buffer als Redaktionstool arbeitet, hat es am einfachsten. Denn dort ist Start a fire voll integriert. Einmal verknüpft, wird jeder über buffer verteilte Link ein Start a fire link.
  • Es gibt weitere Integrationen zu hootsuite, direkt mit WordPress und vielen anderen Schnittstellen bis hin zu Browser PlugIns. Die aktuelle Tool-Übersicht finden Sie hier.
  • Wer immer noch nicht genug hat, kann Start a fire in Newsletter Programme wie Mailchimp einbinden oder mit RSS verknüpfen.

Statistiken

Damit alles übersichtlich bleibt, gibt es ausführliche Statistiken. Sie zeigen die Anzahl der Badge Aufrufe und wie oft die im Badge angebotenen Links geklickt werden. Tipp: Wechseln Sie Ihre empfohlenen Links so lange aus, bis Sie das beste Ergebnis erzielen.

Video-Anleitung:

 

Autor: Josef Rankl

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Social Media Tool mit Content Quelle http://emarcon.de/social-media-tool-mit-content-quelle/ http://emarcon.de/social-media-tool-mit-content-quelle/#respond Mon, 23 Jan 2017 06:30:27 +0000 http://emarcon.de/?p=5725 Ein komplettes Social Media Tool mit Content Quelle ist so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau für einen Social Media Manager. Tatsächlich habe ich so ein Redaktionssystem entdeckt und für Euch getestet: Meine am meisten genutzten Tools sind bisher Buffer und Hootsuite, die (fast) alle Wünsche erfüllen, wenn es um die Planung und den Versand von […]

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Ein komplettes Social Media Tool mit Content Quelle ist so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau für einen Social Media Manager. Tatsächlich habe ich so ein Redaktionssystem entdeckt und für Euch getestet:

Meine am meisten genutzten Tools sind bisher Buffer und Hootsuite, die (fast) alle Wünsche erfüllen, wenn es um die Planung und den Versand von Social Media Posts geht. Davor schalte ich in der Regel einige Tools zur Content Sammlung und Planung wie RSS-Reader oder digitale Notizbücher wie Pocket. Was wäre, wenn ein Social Media Tool bereits die Content Planung mit übernehmen kann und für alle Arbeiten nur noch ein Redaktionssystem bzw. ein Dashboard gebraucht wird?

Onlim.com kommt aus Österreich und wurde als SpinOff von Forschern des Instituts für semantische Technologien der Universität Innsbruck gegründet. Es ist ein selbstlernendes Social Media Management Tool und steckt voller neuer Ideen.

Das Social Media Management Tool

Onlim bietet alle Standards, die ein Social Media Management Tool benötigt. Aktuell können Facebook, Twitter, Xing (Xing Profil + Xing Unternehmensseite), LinkedIn, Flickr und YouTube über das Tool gesteuert werden. Es gibt die klassischen Kalender- und Planungsfunktionen, genauso wie Statistiken und ein übersichtliches Dashboard.

Als eines der wenigen Tools können Xing Profile und seit 2017 auch Unternehmensseiten verbunden werden. Wie bei allen Tools aus dem deutschen Sprachraum fehlt dafür die Anbindung an Google+. Trotzdem ist die verfügbare Range an Social Media Kanälen für mittelständische Unternehmen sehr interessant und für viele ausreichend. Wobei ich selbst ungern auf die Nutzung von Google+ verzichten möchte. Oder umständlich dafür ein zweites Tool einsetzen muss.

Social Media Tool mit Content Quelle: Onlim

Das Management Tool ist neu und hat an vielen Stellen noch „Beta“-Status. Wir sehen noch kein fertiges Produkt. Es ist aber bereits jetzt ein mächtiges und effektives Redaktionssystem. Die Basis-Version ist aktuell auf 10 Content-Quellen begrenzt. Die Business-Version für 49 Euro im Monat hat eine unbegrenzte Anzahl von Content-Quellen zur Verfügung. Es können 2 Teams mit je 24 zusätzlichen Usern in der Business-Version arbeiten.

Content Management

Das Besondere an Onlim ist die bereits integrierte Content Schaltstelle mit Funktionen zur Content Aggregation und Content Curation. Content Quellen können über RSS-Feeds angezapft und mit Facebook Fanpages und Twitter Kanälen ergänzt werden. Twitter lässt sich zudem nach Erwähnungen und Hashtags durchsuchen. Zur besseren Verarbeitung kann der dadurch erarbeitete Content nach Schlagworten (Interessen) gefiltert werden.

Es gibt vorgegebene Content-Quellen von Sponsoren, die mittlerweile aber abgewählt werden können.

Die Content-Verarbeitung ist im neuen Januar 17 Update stark verbessert. Die Ergebnis-Listen können nun wahlweise in Kachel- oder Listenform angezeigt werden. Die Beschränkung auf nur 10 Content-Quellen in der Basis-Version kann allerdings schnell knapp werden, zum Testen des Tools ist dies aber perfekt.

Perfekt wären auch noch Browser Add-ons, die es ermöglichen, wie bei Pocket einzelne Web-Fundstücke in die Content-Sammlung mit aufzunehmen.

Neu im Update 2017: Alte oder falsche Posts können nun direkt aus Onlim gelöscht werden. Auch der eigene Instagram-Kanal lässt sich nun als Quelle anbinden.

Social Media Conversation

Onlim hat seine Stärken in der Content-Planung. Sobald die Postings erstellt und vorausgeplant sind, hört der Funktionsumfang abrupt auf. Möglichkeiten zur Bearbeitung von Kommentaren sind nicht integriert. Für Community Manager ist das Tool deshalb nicht geeignet.

Vor- und Nachteile in der Zusammenfassung:

Vorteile

  • Komplettes System
  • RSS-Feeds als Content-Quelle
  • Twitter und Facebook als Content-Quellen
  • Die wichtigsten Social Media Kanäle, auch Xing (Profile und Unternehmensseiten!)
  • Keine Begrenzung der Kanäle

Nachteile

  • Ohne Google+ (in Planung)
  • Einige Funktionen noch nicht ausgereift (Beta-Status)
  • Es gibt keine nützlichen Browser Plug-Ins
  • Content Verarbeitung noch verbesserungswürdig
  • Kein Monitoring
  • Keine Kommentar-Bearbeitung

Fazit: Onlim ist als Tool gut geeignet für mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt auf Content Curation. Eigener Content wird eher selten erstellt. Google+ liegt als Kanal nicht im Fokus, dafür aber Xing.

Das Onlim Original Video:

 

Autor: Josef Rankl

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Gut online texten für das Web und Social Media http://emarcon.de/gut-online-texten/ http://emarcon.de/gut-online-texten/#respond Mon, 16 Jan 2017 07:26:12 +0000 http://emarcon.de/?p=6076 Wenn Sie gut online texten wollen, denken Sie vor allem daran, dass sich unser Leseverhalten  in den letzten 20 Jahren stark verändert hat. Der technische Fortschritt stellt immer neue Herausforderungen an die Verarbeitung und den Konsum von Informationen. Zudem nimmt die Fülle an Nachrichten und Inhalten ebenso konstant zu wie die Nutzung von Medien über […]

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Wenn Sie gut online texten wollen, denken Sie vor allem daran, dass sich unser Leseverhalten  in den letzten 20 Jahren stark verändert hat. Der technische Fortschritt stellt immer neue Herausforderungen an die Verarbeitung und den Konsum von Informationen. Zudem nimmt die Fülle an Nachrichten und Inhalten ebenso konstant zu wie die Nutzung von Medien über alle Kanäle. Wir sprechen von einem Informations-Tsunami, der uns allein bis zu 10.000 Werbekontakte pro Tag beschert.

Lesen Sie die 5 Grundregeln für gute Texte im Blog, auf der Webseite, für Newsletter und Social Media:

Schon mit der Einführung der E-Mail und dem damit verbundenen Newsletter begann der Wandel. Das „Scrollen“ nahm als zusätzliche Dimension Einfluss auf das Leseverhalten. Gefolgt vom Internet, auf dessen Webseiten Text und Leseführung wieder einen neuen Weg gingen. Noch schneller und intensiver wurde es mit den sozialen Medien und ihren Kurztexten, die auch noch über Tablets und Smartphones den Weg in die mobile Kommunikation beschleunigten. Diese Entwicklung verläuft keineswegs geradlinig, vielmehr ist es ein Mäandern von einem Trend zum nächsten. Durften anfangs Webseiten nur so groß sein wie ein durchschnittlicher Bildschirm, werden mit Social-Media-Newsstreams auf Smartphones und der damit verbundenen Scroll-Möglichkeit die Seiten bald wieder überquellen vor Text und Inhalten.

Analysen mit Augenkameras haben die veränderten Blickverläufe nachvollzogen und dokumentiert. Quasi die Geheimnisse gelüftet. Wer sie kennt, kann auch die Leseführung bei digitalen Texten übernehmen – wir wollen ja auch im Internet unseren Lesern helfen, zum Ziel zu kommen. 

gut online texten

 

1. Das Wichtigste zuerst

In den sozialen Medien wird nicht gelesen, sondern überflogen. Wenn Sie Facebook nutzen, kennen Sie das bestimmt.  In der Mittagspause schalten Sie Ihr Smartphone ein und checken Ihren Newsstream. Dabei wischen Sie durch den Nachrichteneingang und bleiben gelegentlich an Nachrichten oder Posts hängen, die Sie besonders interessieren. Oder besser gesagt, die es schaffen, Ihr Interesse sofort zu wecken.

Richtig, die erste Aufmerksamkeit wird wahrscheinlich ein Bild oder Video erzeugen. Aber das Bild alleine schafft es nicht, es gehört noch die Story dazu, die den Post lesenswert macht. Beispiel: Sie sehen ein Bild Ihres Lieblingsmusikers. Ihr Interesse ist geweckt und neugierig werfen Sie einen interessierten Blick auf die Nachricht. Erst die Story dahinter wird Sie veranlassen, auf die Nachricht zu klicken und eventuell einen ausführlicheren Artikel zu lesen. Ob der Musiker eine CD herausgebracht hat, auf Tournee geht oder es gar einen Skandal um seine Person gibt.

Sie haben sicher noch Ihre Deutsch-Aufsätze aus der Schule präsent. Klassisch geht’s los mit der Einleitung, es folgen eine These, der Inhaltsteil und der Schluss. In einer Erzählung bauen Sie dazu noch einen schönen Spannungsboden auf. Vergessen Sie das alles, wenn es um Social Media geht. Packen Sie das, was Sie zu sagen haben, in die ersten fünf Wörter Ihres Postings. Schreiben Sie keine einleitenden Sätze, denn niemand wird sie zu Ende lesen.

Wenn Ihre wichtigsten Inhalte am Anfang stehen, verdoppeln sich Ihre Chancen auf Reichweite. Der Leser kann sogar beim Überfliegen die Botschaft aufnehmen, auch wenn er nicht tiefer in das Posting einsteigt. Wenn er interessiert ist, haben wir die größten Chancen, ihn gleich mit dem richtigen Thema abzuholen. Der Vorteil dabei: Der Leser wird selten enttäuscht, wenn er auf eine Zielseite geleitet wird, denn er bekommt genau das, was im Post angekündigt war.

Jetzt entgegnen Sie vielleicht, dass doch heftig.co und andere Seiten wie der Postillon genau mit Einleitungen Erfolg haben, die reißerisch auf Neugierde setzen. Sie kennen solche Teaser bestimmt: „Als ein Mann ahnungslos seinen Fuß in den Fluss steckte, passierte etwas völlig Unglaubliches, das für immer sein Leben veränderte …“. Funktioniert auch, aber eben nur für Seiten mit Yellow-Press-Inhalten oder mit ausschließlich viralen Inhalten. Wer da inhaltlich nicht hingehört, wird mit reißerischen Teasern keinen Erfolg verbuchen. Denn es gilt der Grundsatz „Halten Sie, was Sie versprechen“.

2. In der Kürze liegt die Würze

„Ich schreibe dir heute einen langen Brief, denn für einen kurzen hatte ich keine Zeit“. Vielleicht kennen Sie diesen Spruch, den Sie gleich unter mehreren bedeutenden Wortzauberern wie Goethe, Pascal, Twain, Voltaire oder Marx finden können. Selbst bedeutende Staatsmänner wie Eisenhower oder Churchill forderten gekürzte Texte, getreu dem Motto: Was nicht auf eine Seite passt, kann nicht wichtig sein.

Wer schon mal einen langen Text kürzen musste, ohne inhaltlich einzubüßen, weiß, welche Herkules-Arbeit dahintersteckt. Oft braucht es mehrere „Kürzungsrunden“, bis der Text die optimale Länge hat.

3. Märchen erzählen, keine Nachrichten

Nutzer von Social Networks wie Facebook und Google+ sind dort unterwegs, um sich zu unterhalten und unterhalten zu lassen. Sie suchen in der Zeit weder nach Werbung noch nach Informationen. Die Kommunikationsstrategie eines Unternehmens als Seitenbetreiber in Social Networks muss deshalb eine gänzlich andere sein als in Business Networks wie Xing und LinkedIn.

Verfolgen Sie doch dazu den nicht nur auf Facebook ungemein beliebten Hans Sarpei, ein ehemaliger Fußball-Bundesliga-Profi und Nationalspieler von Ghana. Nach seiner sportlichen Karriere begann er als Social-Media-Berater für Karstadt Sport und hat selbst über 600.000 Fans auf seiner eigenen Facebook-Seite. Hans Sarpei ruft schon mal über die Stern-Stimmen auf stern.de den zu eifrig kritisierenden Til Schweiger zur Räson – und wird gehört.

Hans Sarpei beherrscht die Facebook-Kommunikation, das „Märchen-Erzählen“ statt trister Nachrichten, hervorragend.

Ein Beispiel: Als der Fußball-Bundestrainer Jogi Löw den Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien bekannt gab, fehlte zur Überraschung vieler der Name „Mario Gomez“. Der klassische Berichterstatter spitzte den Bleistift und los ging es mit Meldungen im Stile von: „Unsere Elf für Brasilien ohne Stammstürmer Mario Gomez“. So oder so ähnlich und absolut austauschbar konnten wir die Nachricht überall auf Facebook lesen

Hans Sarpei wählte wie gewohnt eine Variante, die mit deutlich mehr Emotionen aufgeladen war: „Mario Gomez gefällt ab-in-den-urlaub.de“. Und benötigte dazu gerade mal vier Wörter inklusive dem Namen des Stürmers. Mit dem versteckten Hinweis, dass Mario Gomez durch die Nicht-Nominierung seinen Urlaub nun früher planen kann, war mit der eigentlichen Information noch eine gehörige Portion Schadenfreude mit dabei. Eine Emotion, die zwar nicht zu den edelsten gehört, aber ähnlich wie die Neugierde einen starken Antrieb auf uns Menschen ausübt.

Sie haben nun verstanden, was mit „Märchen“ gemeint ist. Wenn Sie in Social Networks schreiben, verpacken Sie Ihren Text in Geschichten, so wie ein Geschenk immer in Geschenkpapier verpackt wird

4. Aktivierende Texte

Social Media sind deswegen so erfolgreich, weil unsere Kunden und Leser sich auf Augenhöhe mit uns befinden. Die Stimme eines einzelnen kann genauso laut sein wie die Stimme eines Konzerns. Vorbei ist die Zeit des Einbahnstraßen-Marketings, als es nur eine Richtung der Kommunikation gab. Nämlich vom Unternehmen zum Kunden. Machen Sie den Bock zum Gärtner und aktivieren Sie Ihre Fans und Kunden für Ihre Botschaften:

  • Am wenigsten Aktion von Ihren Fans erhalten Sie mit beschreibenden Texten. Beschreibende Texte werden oft zu Bildern oder Videos verwendet: „Gerade entdeckt: Das neueste Tesla-Model“
  • Versuchen Sie, Fans immer mit einzubeziehen und hängen der Beschreibung noch eine Frage an: „Sieht gut aus. Aber ist Strom wirklich eine ideale Antriebsart für Autos?“ Die Fragestellung zu kontroversen Themen funktioniert übrigens auch bestens in Business-Netzwerken. Stellen Sie doch einfach mal ein oft umstrittenes Thema zur Diskussion. Zum Beispiel Thema Steuern: „Ist das Familiensplitting eigentlich noch sinnvoll?“. Aber Achtung, vergessen Sie nicht zu moderieren, wenn die Diskussion anfängt sich aufzuheizen.
  • Zur Aktivierung von Kontakten 2. Grades (Freunde Ihrer Freunde) bieten sich Gewinnspiele an, die die virale Verbreitung einer Nachricht unterstützen. Seitdem Facebook Gewinnspiele im Newsfeed erlaubt, sind sie dort noch beliebter: „Jeder, der den Post teilt, nimmt automatisch am Gewinnspiel teil.“ Achten Sie darauf, dass die Kommentarfunktion und das Liken mehr dazu geeignet sind, die eigenen Fans zu aktivieren, weniger die Kontakte 2. Grades. Außerhalb von Facebook funktionieren kanalübergreifende Gewinnspiele.
  • Die sozialen Medien sind eine Mitmach-Community. Fordern Sie Ihr Fans zum aktiven Mitmachen und Nachdenken auf: „Vervollständige diesen Satz: Ein gutes Elektroauto muss…“

5. Dinge, die Sie nicht tun sollten

Wenn Sie gut online texten wollen, gibt es genauso Dinge die Sie auf keinen Fall tun sollten. Das sind die „Dont´s“:

  • Fehler vertuschen – Fehler sind menschlich und können immer passieren. Wenn Ihnen ein inhaltlicher oder orthografischer Fehler unterlaufen ist – halb so schlimm. Gehen Sie locker damit um, reagieren Sie und berichtigen Sie. Versuchen Sie auf keinen Fall, den Fehler zu verbergen oder gar zu vertuschen. Ihre Leser werden sich das merken und sofort darauf reagieren.
  • Kommentar löschen – Löschen Sie keine Kommentare, auch wenn er scharfe Kritik beinhaltet. Auch wenn Sie diese für nicht gerechtfertigt halten. Es herrscht Meinungsfreiheit. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Diskussion und Überzeugungsarbeit.
  • Einfach schweigen – ist meistens auch keine Lösung. Suchen Sie die Diskussion, den Social Media lebt vom Mitmachen. Antworten Sie auf konkrete Fragen, zumindest müssen Sie als Moderator bereitstehen. In einer gut funktionierenden Community haben Sie im Idealfall schon Kernleser, die die Beantwortung der Fragen übernehmen. Sie behalten aber die Oberhand, moderieren, schlichten und wenn nötig korrigieren Sie.
  • Langweilen! – Schreiben Sie nicht um des Schreibens willen oder konstruieren Sie auf Biegen und Brechen. In diesem Fall ist weniger mehr.
  • Inhalte klauen – Natürlich dürfen Sie gute Inhalte teilen und weitersagen. Das sollen Sie ja auch, darum geht es schließlich bei Social Media. Aber tun Sie nicht so, als ob es Ihre Idee gewesen wäre. Referenzieren Sie auf die Quelle oder markieren Sie den Urheber in Ihrem Beitrag. Er oder Sie und auch Ihre Leser werden es Ihnen danken und die Diskussionen in einem weit größeren Kreis führen, was letztlich wieder Ihnen zugutekommt.

Buch und Seminare

Mehr zu gutem und zielorientiertem online Texten lesen Sie in dem Buch „Keywordtexten für Blogs und Social Media“

Das passende Seminar für gut online texten deutschlandweit in Zusammenarbeit mit Stefan Gottschling, dem deutschen Texterpapst vom Texterclub.

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Neuer Facebook Publisher http://emarcon.de/neuer-facebook-publisher/ http://emarcon.de/neuer-facebook-publisher/#respond Mon, 09 Jan 2017 07:05:31 +0000 http://emarcon.de/?p=6045 Ein neuer Facebook Publisher im veränderten Design schafft aktuell mehr Verwirrung als Verbesserung. Je nach Seiten-Typ bietet der Publisher unterschiedliche Möglichkeiten, manche dafür gar nicht mehr. Trotzdem gibt es noch einen Work-Around, um auf den alten Publisher zuzugreifen.  Was ist denn eigentlich der Publisher? Es ist der Bereich, in dem Sie Ihr neues Posting beginnen. Bei […]

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Ein neuer Facebook Publisher im veränderten Design schafft aktuell mehr Verwirrung als Verbesserung. Je nach Seiten-Typ bietet der Publisher unterschiedliche Möglichkeiten, manche dafür gar nicht mehr. Trotzdem gibt es noch einen Work-Around, um auf den alten Publisher zuzugreifen. 

Was ist denn eigentlich der Publisher? Es ist der Bereich, in dem Sie Ihr neues Posting beginnen. Bei einer Facebook Seite steht darin „Schreib etwas…“. Ihr privater Publisher enthält die Frage „Was machst du gerade?“

Der neue Publisher versucht sich mit bunten großen Signets statt den gewohnten strukturierten (aber etwas versteckten) Menüs. Allerdings sind es je nach Seitentyp weniger Auswahl-Möglichkeiten geworden. Die Option „Dein Unternehmen bewerben“ ist natürlich immer dabei. Ebenso die neuen (für mich meist unnötigen) Optionen, die erst kürzlich von Facebook zusätzlich angeboten wurden: Die Verknüpfung mit den Call-To-Action Funktionen:

  • Registrierungen erzielen
  • Telefonate aktivieren
  • Nachrichten aktivieren
  • Menschen informieren

Neuer Facebook Publisher

Fehlende Optionen im Facebook Publisher

Der neue Facebook Publisher sieht nun für jede Seite anders aus. Fehlende Funktionen können über zwei Arten hinzugefügt werden.

„Live Video starten“ oder „Q & A (Fragen und Antworten)“ haben nur verifizierte Facebook Seiten zur Auswahl. Folgen Sie dem Link, um Ihre Facebook Seite zu bestätigen.

Wenn Sie weitere Formate auf Ihrer Seite vermissen, finden Sie den alten Publisher noch im Menü „Beiträge“. Dort können Sie in den Beitragsoptionen über den Button „+Erstellen“ den alten Publisher öffnen und auf die fehlenden Funktionen zugreifen.

Fehlende Optionen im Facebook Publisher

Fazit:

Ein neuer Facebook Publisher, der mehr Verwirrung als Nutzen stiftet? Warum macht Facebook so etwas? Zum einen möchte Facebook die neuen Beitragsarten herausstellen, die die Funktionalitäten aus den Call-To-Action-Bereich unterstützen. Es sind Funktionen, die die Interaktion fördern. Es wird wahrscheinlich zu wenig genutzt.

Und ganz ehrlich, viele meiner Kunden haben noch nie im Publisher nachgesehen, was sich hinter dem Menü „Angebot, Veranstaltung+“ sonst so alles versteckt. Deswegen packt Facebook es nach vorne.

Autor: Josef Rankl

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